Von kleinen Japanern und großer Fankultur
Eine Leobener Abordnung von Fans sah sich einige Spiele der Handball-WM in Schweden an.
HANDBALL. Die Leobener Abordnung ist zurück von ihrem Abstecher nach Schweden. Und sie steht gewissermaßen noch immer unter dem Bann der Handball-WM. Auch wenn die Erfolge der Österreicher zu wünschen übrig ließen. "Die Euphorie der EM war leider nicht auf die WM übertragbar", fasst es der Leobener "Delegationsleiter" Claus Hödl zusammen.
Von einer Tatsache auf dem Spielfeld wurde er in Schweden überrascht: "Man hat gesehen, dass das Gerücht, wonach nur große Handballspieler Topspieler sind, nicht stimmt. Die Japaner haben mit einer Durchschnittsgröße von 1,75 Meter gezeigt, wie Tempohandball funktioniert und sogar Norwegen in Bedrängnis gebracht."
Großen Anklang fanden die "Biertreffs" der Leobener, bei denen sich unter anderen auch Ex-Minister Erwin Lanz, ÖHB-Präsident Gerhard Hofbauer und Generalsekretär Hausleitner das Gösser schmecken ließen. Gut besucht war auch das "Bierfrühstück" mit den österreichischen Spielerfrauen. Da man auch Fan-Freundschaften schloss, stießen auch einige Norweger und Isländer dazu.
Was den Leoben-Boss am meisten beeindruckte, war aber die Fankultur: "Es war ein Erlebnis, dabei zu sein. Da gab es weder Polizei noch Ausschreitungen, und die Fans haben immer gemeinsam gefeiert."








