Zwei Neue sorgen für Stress beim Manager
Neustart für Leobens Handballer: mit Mentaltraining, neuem Coach und neuem Regisseur.
HANDBALL. Leobens Handballmanager Hannes Turini klingt gestresst: "Ich richte gerade zwei Wohnungen ein, inklusive Internetanmeldung. Zwei Telefone müssen auch noch angemeldet werden", schnauft er. Turini zieht nicht um, die Räumlichkeiten wurden für die Neuzugänge gemietet. Für Coach Volker Hage und den Mitte-Aufbau-Spieler Marko Kogelnik.
Der 28-jährige Slowene spielte bis Ende Dezember in Sloweniens erster Liga, davor war er zwei Jahre im italienischen Handballoberhaus tätig. Er ist der vierte Legionär in Leoben. Die 10.000 Euro-Strafe an den Verband wird laut Turini dennoch nicht zum Tragen kommen: "Tormann Luka Marinovic ist gesetzt, am Feld kommen aber immer nur zwei Legionäre zum Einsatz", erklärt er.
Angebote gab es etliche, ausschlaggebend für die Verpflichtung des neuen Regisseurs sei dessen Routine gewesen und dass er voll im Training stehe. "Unser Teamarzt hat ihn genau gecheckt und gesagt, wenn er nur halb so gut spielt, wie er körperlich drauf ist, sollen wir ihn sofort verpflichten." Heute steigt Kogelnik mit seinen neuen Kollegen ins Training ein. Und ab heute ist auch Mentaltrainer Walter Oberlechner am Zug. Fürs Erste stehen zweieinhalbstündige Einzelgespräche mit Spielern und Trainern am Programm.
Acht Leobener heben morgen übrigens als Zuseher zur Handball-WM in Richtung Schweden ab. Darunter auch Turini und Leoben-Boss Claus Hödl, die in Schweden zu einem Gösser Bier-Abend laden werden. Sportminister Norbert Darabos soll sich bereits angesagt haben. ALOIS LEITENBAUER









