Leoben setzt voll auf den Cup
Das HLA-Schlusslicht erhält noch eine Chance zum Höhenflug.
HANDBALL. Nicht gerade glänzend läuft es bekanntlich für Leobens Handballer in der Meisterschaft. Jetzt folgt die nächste Hiobsbotschaft: Almir Celikovic, der laut Klubmanager Hannes Turini in den letzten drei Saisonen wegen verschiedenster Verletzungen keine drei Monate fit war, wird die Saison - vielleicht sogar seine Karriere - beenden. Grund: sein kürzlich erlittener Seitenbandriss. Turini: "Er hat gesagt, sein Körper braucht eine Auszeit, und ich kann ihn verstehen."
Seine Truppe, die sich schon auf das Play-off für den HLA-Klassenerhalt vorbereitet, wird am Dienstag wissen, wer sie dabei verstärkt. "Etliche Spieler aus Italien und Deutschland haben sich angeboten", verrät Turini. Obwohl heute die HLA-Partie gegen Westwien auf dem Programm steht, liegt die volle Konzentration der Leobener schon bei der zweiten ÖHB-Cuprunde am Sonntag in Wien. Turini erklärt es so: "Sollten wir sehen, dass wir keine Chance haben, werden wir den einen oder anderen für den Cup schonen." Dort treffen die Leobener auf Landesligist Westwien II. Der Sieger steht im Viertelfinale, das ist Leoben erst einmal geglückt. ALOIS LEITENBAUER








