Auf den Spuren Ritter Lanzelots
Felix (8) wollte in eine "echte Rüstung" schlupfen. Im Landeszeughaus fand er Gehör und wurde auch gleich zum Ritter geschlagen.
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Das Ritterleben hatte sich Felix Skrivanek aus Leoben wohl ein wenig leichter vorgestellt. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: 15 Kilogramm bringt das Kettenhemd auf die Waage, das man dem Nachwuchskämpfer gerade über den Kopf gezogen hat. Doch zu einem "echten" Ritter gehören bekanntlich noch mehr Utensilien. Also, nichts wie rein in den Metallpanzer und rausgezwinkert aus dem Vollvisierhelm. Die Reise ins Mittelalter wurde für Felix im Landeszeughaus in Graz zum puren Abenteuer.
Die erste Prüfung, die Felix auf dem Weg zum Ritter absolvieren musste, war zugleich die schwierigste. Mit oben beschriebenem Kettenhemd musste sich der junge Leobener sportlich betätigen. Keine leichte Aufgabe, doch Ritteraspirant Felix schafft die Prüfung mit Leichtigkeit. Ebenso sicher agiert er mit Lanze und Hellebarde, und weil er zuletzt auch noch eine Bastelaufgabe perfekt erledigt, steht dem Ritterschlag nichts mehr im Wege. Christian Pomberer vom Landeszeughaus schlüpft in die Rolle des Adeligen und überprüft Felix' edle Absichten. Mit einem lauten Ja bezeugt der Achtjährige, "nie vor dem Feind zu fliehen". An Gott glaubt er? "Ja!"
Und noch einmal soll es von Felix, jetzt schon Ritter, ein lautes Ja geben. Nämlich dann, als er gefragt wird, ob er eine Plastik-Rüstung als Geschenk mit nach Hause nehmen will.











