Student wurde brutal niedergeschlagen
Mysteriöser Überfall auf Heimweg von Studentenfest. 19-jähriger Leobener kam verletzt ins Spital, Vater schaltete nun einen Privatdetektiv ein.

Foto © Weichselbraun/Sujet
Der Vorfall ereignete sich bereits in der Nacht zum Donnerstag der Vorwoche, wurde aber erst jetzt bekannt - durch einen Zeugenaufruf des besorgten Vaters, der den Vorfall nicht auf sich beruhen lassen kann und will. "Ich habe schon einen Privatdetektiv eingeschaltet. Bei Ausforschung der Täter - dafür habe ich jetzt eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt - plane ich auch ein Zivilverfahren wegen Mordversuchs", so Manfred S. gestern zur Kleinen Zeitung.
Sein 19-jähriger Sohn war am 24. November gegen 22.30 Uhr früh auf dem Heimweg von einem Studentenfest gewesen, aber nie zu Hause angekommen. Seine Freundin machte sich deshalb Sorgen und sich noch in den Nachtstunden mit Bekannten auf die Suche: Die jungen Leute fanden den 19-Jährigen gegen ein Uhr früh in einer Einfahrt im Bereich Seegrabenstraße 10 liegen - verletzt und bereits stark unterkühlt. "In dieser Nacht hatte es minus drei Grad, zwei Stunden später wäre es für meinen Sohn zu spät gewesen", so der Leobener. Der Student wurde sofort ins Spital gebracht, er konnte sich vorerst aber an nichts erinnern und glaubte, dass er auf dem Heimweg unglücklich gestürzt sei. Am Freitag wurde er aus dem LKH entlassen, am Samstag wurde schließlich bei der Polizei Anzeige erstattet - denn inzwischen soll sich der Student an den wahren Vorfall erinnert haben.
Seine Angaben: Drei Männer haben ihn im Bereich Seegrabenstraße/Kreuzung Münzenbergstraße brutal niedergeschlagen und danach in die Einfahrt gezerrt. Geraubt wurden jedoch weder Geld noch Handy.
Jetzt ermittelt die Leobener Polizei, dorthin sind auch zweckdienliche Hinweise zu richten.









