Morgen kommen die Toreros
Blau Weiß Linz geigte im Cup auf, Leoben will trotzdem punkten.
REGIONALLIGA. Wenn Leoben morgen Blau Weiß Linz erwartet, ist Spannung angesagt. Der Tabellenzweite ist auswärts ungeschlagen, Leoben verlor in dieser Saison noch kein Heimspiel. Und dass die Linzer kicken können, weiß man nicht erst seit dem 0:1 im Cup gegen Mattersburg. Zuvor hatten die Linzer Toreros die "Roten Bullen" aus Salzburg an den Hörnern gepackt und aus dem Cup geworfen. Beim DSV erstarrt dennoch niemand in Ehrfurcht. Auf einen Punktezuwachs angesprochen, meint Cheftrainer Andreas Kindlinger nur: "Wir gehen davon aus."
Die Halbzeitbilanz der Meisterschaft sieht er nicht so positiv: "Mindestens sechs Punkte haben wir liegen gelassen. Auch wegen der Schiedsrichter. Mit 22 Punkten wären wir dort, wo wir hingehören." Das Saisonziel, einen einstelligen Tabellenplatz, sieht Kindlinger nicht in Gefahr. "Wenn es wirklich so ist, dass sich im Laufe der Meisterschaft alles ausgleicht, erleben wir ein traumhaftes Frühjahr."
Was wird die Winterpause bringen? Kindlinger rechnet mit dem Abgang von Mario Omulec und Sascha Harb, die sich beruflich verändern wollen. Christoph Krasser ist verletzungsbedingt fraglich. Ein Fragezeichen steht auch hinter Roland Rinnhofer, der in Wiener Neustadt studiert. Kindlinger hofft dennoch, dass der Kapitän bleibt. Dasselbe gilt auch für Goalgetter Rexhe Bytyci.
Verstärkung? DSV Leoben sucht drei Spieler für das Mittelfeld und die Defensive. Und Kindlinger setzt große Hoffnungen auf Ex-Austria-Kärnten-Spieler Goran Aleksic, der schon nach dem Aus seines Klubs bei Leoben angeheuert hatte. Aus demselben Grund übrigens wie Bytyci: "Er ist noch verletzt und bekommt bei keinem Bundesligaklub einen Vertrag. Wenn er fit ist, kann er sich bei uns wieder in die Auslage spielen." ALOIS LEITENBAUER







