Kein Brettl vorm Kopf
"Brett'ln" heißt das Motto für die touristische Wintersaison. Gäste sollen mit kreativen Zugängen in die Region Hochsteiermark gelockt werden.
TURNAU. Sterz, Eierspeise, Brettljause, Fedlkoch: Heinz Reitbauer tischte am Pogusch bei der Präsentation des neuen Winterprogramms der Hochsteiermark, dessen Motto das Brett'ln ist, ordentlich auf. "Wir haben gedacht, was passt zur Hochsteiermark, und so sind wir zum Brett'ln gekommen", erklärte Ute Gurdet, beim Tourismusregionalverband Hochsteiermark zuständig für Marketing und Projektmanagement.
Denn Brettl'n gibt es genug: das Jausenbrett, die hölzerne Saunabank, die Schi auf den Pisten, die historischen Schi im Museum, das Wildbret auf den Tellern. 35 "Brettlpartner" hat man nun für den Winter - Betriebe, die das Motto "Brett'ln" in Form von speziellen Tourismuspaketen an die Wintergäste bringen wollen.
Spezielle Pakete
Einige Beispiele aus der Praxis im Bezirk Leoben, die die Themen Schifahren, Langlaufen und Saunieren unter einen Hut bringen: Im Eisenerzer Hof sowie im Jugend- und Familiengästehaus in der Eisenerzer Ramsau gibt es spezielle Packages. Aber auch das Hüttendorf Präbichl, das Landhotel Reitingblick in Gai, das Adventdorf und das Stadttheater Leoben warten mit speziellen Angeboten auf. In der Montanstadt machen auch das Asia Spa und das Falkensteiner Hotel mit.
Diese Kreativität ist eine Notwendigkeit: "Der Gast bleibt kürzer, kommt aber öfter", weiß Hochsteiermark-Geschäftsführerin Claudia Flatscher. Das sieht man an den Statistiken. Die zeigten übrigens in der vergangenen Sommersaison einen "Wahnsinnsjuli", so Flatscher.
Der Mai sei "eingebrochen" aufgrund des schlechten Wetters. Jetzt im Herbst war der Oktober typisch für die Region Hochsteiermark, es gab viele Kurzbuchungen. MICHAELA AUER








