Das schmale DSV-Budget und seine Folgen
FUSSBALL. Auf die 1:5-Schlappe seiner Leobener gegen die Sturm Amateure angesprochen, hört sich DSV-Spielertrainer Bernd Muhr (Bild) geknickt an. "Ich will nichts beschönigen, aber das war ein eigenartiges Match", erklärt er. "In den ersten zwei Minuten haben wir zwei tolle Chancen vergeigt, danach ist alles gegen uns gelaufen."
Dass mit Christoph Krasser, Mario Omulec, Marcel Derndorfer und Diego Rottensteiner gleich vier Stammspieler ausgefallen sind und der rekonvaleszente Markus Briza zu Beginn noch auf der Bank saß, betont Muhr aber auch. "Somit hätten Spieler wie Sascha Harb, Marco Pigneter oder Tim Heinemann, die normalerweise bei den Amateuren spielen, die Kastanien aus dem Feuer holen müssen. Unser Kader ist eben dünn", sagt Muhr. Das schmale Budget lässt grüßen. . .
Zum Positiven: Dass man beim DSV Leoben in dieser Saison bisher ohne Masseur auskommen musste, soll jetzt immerhin ein Ende haben. Am Samstag war der Neue bereits zum ersten Mal im Einsatz. ALOIS LEITENBAUER








