Neue Form, gleiches Ziel
Das Convention Bureau Leoben, das den Kongresstourismus forciert, ist nun eine GmbH mit Beteiligung des Tourismusverbandes und der Stadt.
Im März 2005 nahm das Convention Bureau Leoben (CBL) seine Arbeit auf. Das erklärte Ziel war es damals, den Tourismus und die Nächtigungszahlen in der Region zu steigern. Das CBL, dem Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sowie Institutionen, die mit Kongressen Erfahrung haben, angehörten, beschäftigte sich mit der Forcierung von Kongress- und Tagungstourismus in Leoben.
Die Arbeit des CBL war befristet auf drei Jahre und wurde dann um weitere zwei Jahre verlängert. Im März dieses Jahres wurde das CBL in der bisherigen Rechtsform gelöscht: "Wir wollen das CBL als GmbH mit je 50 Prozent Beteiligung des Tourismusverbands und der Stadt Leoben weiterführen", führte Geschäftsführer Anton Hirschmann damals aus.
Genehmigung
Es klemmte jedoch an einer Genehmigung der Tourismus-Aufsicht des Landes Steiermark: "Eine Beteiligung des Tourismusverbandes an einer GmbH bedarf dieser Genehmigung, um die wir schon angesucht haben. Ich weiß nicht, warum das so lange dauert", so Hirschmann im März dieses Jahres. Nun allerdings ist diese Genehmigung endlich da.
"Die GmbH steht. Es hat ein gutes halbes Jahr gedauert, bis wir die Genehmigung des Landes bekommen haben. Das CBL ist nun aber schon seit etwa einem Monat operativ tätig und derzeit damit beschäftigt, einen neuen Kongresskalender für Leoben zu entwickeln und umzusetzen", meint Hirschmann. Bei der Liquidierung der alten Arbeitsgemeinschaft bei der Abschlussversammlung hätten alle Teilnehmer ihre Absicht erklärt, beim CBL auch in der neuen Rechtsform mittun zu wollen: "Es sind fast alle dabei. Bei zwei oder drei ist noch ein bisschen persönliche Überzeugungsarbeit zu leisten", so Hirschmann.








