Arabisch für Anfänger
Franz Almer und Klaus Schmidt auf Tournee.
FUSSBALL. Zunächst ein wenig Geografie: Bahrain ist ein Königreich (der Mann unter der Krone heißt Hamad ibn Isa Al Chalifa) und besteht aus 33 Inseln. Mit einer Fläche von 711 Quadratkilometern ist Bahrain etwa doppelt so groß wie Wien und hat eine Million Einwohner (davon 50 Prozent Ausländer!). Das weiß Wikipedia.
Damit Franz Almer und Klaus Schmidt auch so viel wissen, heißt es zunächst einmal fleißig Arabisch lernen. Die beiden arbeiten seit 1. Juli als Co-Trainer von Josef Hickersberger beim Nationalteam von Bahrain, derzeit auf Trainingslager in Leoben. Schmidt war davor mit "Hicke" bei Al-Wahda in Abu Dhabi. "Dort haben alle Englisch gesprochen. Aber in Bahrain können sie kaum Englisch, jetzt müssen wir schnell ein paar Brocken Arabisch lernen", grinst Schmidt. Rund 50 Wörter kann er schon, fußballspezifische Vokabel wie links, rechts, Angriff und Verteidigung.
Wie oft der Mürzhofener Almer (39) und der Aflenzer Schmidt (42) ihre steirische Heimat sehen werden, ist noch unklar. "Das Nationalteam hat in Bahrain einen größeren Stellenwert als der Klubfußball. Das Team ist oft wochenlang beisammen", weiß Schmidt. Heimaturlaub? "Ich hoffe, öfter als im Vorjahr. Da waren es ein paar Tage im August und ein paar zu Weihnachten. Das war für meine Familie schon hart an der Grenze."
Während Schmidt schon länger mit Hickersberger zusammenarbeitet, ist Almer neu an Bord. Als Ex-Goalietrainer der Red Bull-Akademie suchte er einen Job, über die alten GAK-Kontakte war er schnell gefunden. CHRISTOPH HEIGL









