DSV ist auf Jobsuche
Bei Leoben spielen Amateure, einige davon brauchen eine Arbeit.
Dass der DSV Leoben mittlerweile zu einem reinen Amateurverein mutiert ist, wird von der Vereinsspitze ja stets betont. Warum das so ist, liegt auf der Hand: "Solange wir kein Geld haben, ist ein Profibetrieb nicht machbar", erklärt DSV-Präsident Gabor Heinemann, schickt aber nach: "Im Augenblick ist uns das auch kein Anliegen."
Ein Anliegen ist es hingegen, den DSV-Spielern, die nicht berufstätig sind oder studieren, eine Arbeit zu beschaffen.
Jobbörse
Den ersten diesbezüglichen Vorstoß gibt es schon am 21. Juli, wenn in den VIP-Räumen des DSV so etwas wie eine persönliche Jobbörse abgehalten wird. Die Wirtschaftstreibenden der Region sollen sich laut Heinemann, ähnlich wie bei einem Wirtschaftsfrühstück, treffen, "sechs bis sieben Spieler" werden sich ihnen bei dieser Gelegenheit persönlich vorstellen. "Im Anschluss werden wir schauen, ob sich bei den lockeren Gesprächsrunden auch ein paar Möglichkeiten finden lassen", sagt Heinemann.
Unterstützt werde die Aktion auch vom Arbeitsmarktservice, wie der DSV-Boss erklärt. Verlassen will man sich aber nicht nur auf Hilfe von außen. "Wir werden auch interne Schulungen anbieten, beispielsweise im IT-Bereich. Da haben wir Leute im Verein, die dafür auch die entsprechenden Ausbildungen besitzen." Derzeit gebe es beim DSV viele junge Spieler mit Matura, einige mit einem Beruf und etliche auf Arbeitssuche.
Wunschspieler
Zum letzten Stand beim Kader: Leoben ist weiter an Roland Rinnhofer und Ex-Austria Kärnten-Stürmer Goran Aleksic dran. Mit der Vorbereitung ist Heinemann bisher zufrieden. Auch weil bei den Partien gegen Kindberg (2:3) und Hartberg (1:2) etliche DSV-Talente gespielt haben. Nächster Test: Dienstag in St. Gallen.







