Steirer-Sturm auf die erste Handballliga
Kampf um die HLA-Plätze ist voll entbrannt. Steirerteams haben Aufstieg selbst in der Hand.

Foto © GEPALukas Schweighofer (Bild) will jetzt mit Graz den Sack zumachen
Leobens Handball-Präsident Claus Hödl hat für Sonntag bereits eine "Völkerwanderung" zum Derby nach Graz angekündigt. Michael Schweighofer, der Obmann der Grazer, freut sich schon darauf: "Wir können das Eintrittsgeld gut gebrauchen." Ob er diesbezüglich schon an die Handball Liga Austria (HLA) denkt, auf die man bereits Kurs nimmt (siehe Tabelle), will er nicht sagen. Nur so viel: Die Stimmung gegen Bärnbach/Köflach in der bummvollen Halle habe an die EM erinnert. "Das schreit nach mehr!"
Fakt ist, dass dieses Finale um zwei freie Plätze im Handball-Oberhaus an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt. Zwei Runden sind noch zu spielen, und alle drei Steirerklubs haben die Möglichkeit, aus eigener Kraft den Sprung in die HLA zu schaffen. Theoretisch könnte allerdings auch Kärnten noch zum Spielverderber werden. . .
Also zur absolut sicheren Variante für die weiß-grünen Vertreter: Gewinnt Bärnbach/Köflach noch ein Spiel, ist man oben. Gewinnt Graz gegen Leoben, ist man ebenfalls erstklassig. Will sich Leoben auf nichts einlassen, müssen zwei Siege her. Gegen Graz mindestens mit vier Toren Differenz.








