Cool geblieben, Chance genützt, Punkt erbeutet
Thomas Illmayer (21) zeigte gegen Schwaz echten "Killerinstinkt".

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HANDBALL. Wie lange sich eine Minute ziehen kann, davon kann das HLA-Team Schwaz ein Liedchen singen. Die Tiroler lagen nämlich im Aufstiegs-Play-off zur HLA eine Minute vor dem Schlusspfiff gegen Leoben noch mit 30:27 in Front. Danach war Schluss mit lustig, Schwaz bekam den Kampfgeist der Vranjes-Truppe zu spüren.
Den Anfang machte Pajicic, der auf zwei Tore Rückstand verkürzte. Jovetic ließ sich nicht lange bitten und stellte auf 29:30. Was dann folgte, ließ die Fans in der bummvollen Donawitzer Sporthalle fast ausrasten: Es war ausgerechnet ein junger Leobener, der sieben Sekunden vor Schluss mit einer kaltschnäuzigen Aktion das 30:30 fixierte und seinem Team einen wertvollen Punkt im derzeit tobenden Kampf (siehe Tabelle) um den Klassenerhalt bescherte: Thomas Illmayer.
"Ich bin zum Glück nicht zum Nachdenken gekommen, so schnell ist alles gegangen. Wir sind hinten super gestanden, auf einmal leuchtete das 30:30 von der Anzeigetafel", erzählt der 21-Jährige. Der Aufbauspieler erwischte nicht nur das Finish, sondern auch den Start optimal: Drei der ersten vier Tore gingen auf sein Konto. Zwei Mal stand Illmayer nach den Ausfällen von Fürstler und Masaryk zuletzt in der Startformation. Seine Chancen hat er also genützt, auch wenn er seine Leistung bescheiden kommentiert: "Schlecht ist es wirklich nicht gegangen."
Leoben liegt vier Runden vor Schluss erstmals unter den Top vier und somit auf einem HLA-Rang. Es wird noch hart werden. "Wir freuen uns auf jeden Spieltag", sagt Illmayer. ALOIS LEITENBAUER








