Starke Frauen aufs Podest
"Steirerinnen des Jahres" wurden prämiert. Zu den Gewinnerinnen gehört Eva Maria Lipp aus Leoben, Würdigung für Christine Holzweber.
Starke Frauen, die sich für ihre Mitmenschen engagieren, verdienen eine Auszeichnung - so lautet die Idee hinter dem diesjährigen Wettbewerb "Zukunftsgemeinde Steiermark".
So wurden im Zuge des Bewerbs aus insgesamt 161 Nominierten die "Steirerinnen des Jahres" 2009 gekürt, die allesamt im Vorjahr großen Einsatz für ihre Region zeigen. Die zehn Preisträgerinnen wurden in der Aula der Uni Graz prämiert.
Zu den glücklichen Gewinnern, die für ihre Gemeinde die Auszeichnung ergattern konnten, gehört die Vizebürgermeisterin von Leoben, Eva Maria Lipp. In vielen Funktionen, wie etwa als Pfarrgemeinderätin, Referentin für Erwachsenenbildung oder in der Landwirtschaftskammer, engagiert sie sich für ihre Region.
Gewürdigt wurde außerdem Christine Holzweber, Bürgermeisterin von Eisenerz.
"Gerade Bürgermeisterinnen leisten Pionierarbeit für Frauen", meint Gerald Gölles, Organisator des Bewerbs und Geschäftsführer des Steirischen Volksbildungswerkes.
"Großartige Leistungen"
Warum diesmal die Frauen ins Rampenlicht gerückt wurden? "Bei den bisherigen Bewerben waren hauptsächlich Männer vertreten, nun wollten wir die Damen vor den Vorhang holen", erklärt der Organisator. Zudem galt es, im Vorjahr ein 90-Jahr-Jubiläum zu feiern: Das Wahlrecht für Frauen wurde 1919 eingeführt. Die Nominierungen kamen direkt aus der Bevölkerung, "damit sich zeigt, wer für die Menschen vor Ort wirklich etwas bewirkt", meint Gölles. Eine Expertenjury hat daraufhin die endgültigen Gewinnerinnen ermittelt.
"Es sind gerade Frauen, die - in einer Doppelbelastung - in der Familie, aber auch in der Gemeinde, der Volkskultur und dem Tourismus großartige Leistungen erbringen", zollt auch Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer den Preisträgerinnen Respekt. Der Wettbewerb ging heuer übrigens bereits zum fünften Mal über die Bühne.







