Wer hat an der Uhr gedreht?
DSV Leoben trifft am Sonntag bereits um 10.30 Uhr in Kumberg auf die Amateure von Sturm Graz.
FUSSBALL. Rein nach dem Motto "Morgenstund' hat Gold im Mund" geht am Sonntag ab 10.30 Uhr das Steirer-Derby zwischen DSV Leoben und den Sturm Amateuren über die Bühne. Eine ungewöhnliche Zeit für ein Fußballspiel. Das findet auch DSV-Kapitän Roland Rinnhofer: "Außer in der Jugend habe ich sicher noch nie am Sonntag Vormittag gekickt."
Laut Leoben-Trainer Richard Niederbacher sollte es für die Mannschaft aber keinen großen Unterschied machen. Um trotzdem in den richtigen Rhythmus zu kommen, wird am Samstag zur Spielzeit eine Trainingseinheit eingeschoben. "Dafür war gestern frei", erklärt der Leobener Trainer. "Außerdem wissen meine Spieler, was zu tun ist. Man muss eigentlich nur den Körper am Sonntag schon vor dem Frühstück anständig aktivieren."
Bereits um 8 Uhr geht es für die DSV-Elf in Richtung Kumberg. "Für manche ist es besser, direkt nach Kumberg zu fahren. Treffpunkt vor Ort ist um 9 Uhr", erklärt Sportdirektor Andreas Kindlinger.
Die Sturm Amateure haben sich vergangenes Wochenende gegen den GAK mit einem 4:0 jedenfalls warm geschossen. "Das ist eine ganz starke Truppe." Von Angst ist in der Niederbacher-Elf aber keine Spur. "Wir haben Respekt, keine Frage. Doch fürchten brauchen wir uns vor keinem", sagt der Trainer.
Furcht ist auch nicht nötig, sind die Leobener doch schon fünf Spiele ungeschlagen. "Man sieht eine Entwicklung. Die Mannschaft hat einen unglaublich guten Charakter. Ich bin noch immer stolz auf den Sieg gegen Weiz. Wir haben die Partie nach einem frühen 0:1-Rückstand letztlich problemlos umgedreht", sagt Kindlinger.
Deswegen macht er sich auch wegen einer möglichen Profi-Verstärkung bei den Blackys keine Sorgen. "Ich habe mit Dominic Hassler und Co. keine großen Probleme." Anes Krivic und Sascha Harb fallen verletzt aus. MARTIN MANDL








