Hödl hat für den Notfall "Plan B" zur Hand
Leoben kann den Patzer ausmerzen, schon am Donnerstag beim Derby in Bärnbach.
HANDBALL. Schwerer Dämpfer für Leoben im Kampf um ein Ticket für das Handball-Oberhaus: Nach dem 22:25 vor 800 Fans im Derby gegen den HC Seiersberg sind die Leobener nur noch Sechster.
Präsident Claus Hödl griff sogleich in die Schublade, um die Mappe mit "Plan B" zu entstauben. "Als verantwortungsvoller Funktionär muss ich zweigleisig denken und einen Abstieg berücksichtigen", meint er. Wie der Plan im Detail aussieht, kann er noch nicht sagen, er beinhaltet aber Kostenreduktionen und Veränderungen im Kader. "Die gibt es aber auch, wenn wir oben bleiben." Ein Abstieg würde Leoben nur kurz bremsen, glaubt Hödl. "Dann spielen wir ein halbes Jahr Bundesliga und sind dann wieder im Play-off."
Derby in Bärnbach
So schnell wirft man aber nicht die Flinte ins Korn, acht Runden sind noch zu spielen. "Wir sind nur einen Sieg hinter unserer Marschroute. Wir müssen jetzt ein Auswärtsspiel gewinnen, bei dem keine Punkte geplant waren - zum Beispiel am Donnerstag in Bärnbach, dann sind wir wieder im Rennen."
Das 22:25 gegen Graz bezeichnet er als "Niederlage der Leistungsträger". Gut möglich, dass deshalb am Donnerstag einer der Legionäre (Ivisic, Masaryk, Jovetic) eine Pause bekommt und Ladislav Vlnka wieder ins Team rückt. Wolfgang Fürstler steht vor einem Comeback. CHRISTOPH HEIGL







