Statt Geld gibt es jetzt Druck
Leobens Handballer stehen derzeit genau unter Beobachtung.

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Der Ärger von Leobens Handball-Boss Claus Hödl ist noch nicht verraucht. Wie nach der 27:30-Niederlage gegen Stockerau angekündigt, sollen jetzt auf die matten Leistungen der Spieler Konsequenzen folgen. "Die Siegprämien aus dem Kärnten-Spiel haben wir schon eingefroren", erklärt Hödl. Ausnahmen gebe es keine. "Wir sind ja eine Mannschaft."
Von Platz vier, und damit einem HLA-Platz, ist man derzeit zwar um zwei Ränge getrennt, auf den Dritten fehlt aber nur ein Punkt. "Passiert ist noch nichts, aber am Samstag beim Derby gegen Graz ist ein Sieg wieder Pflicht", sagt Hödl. Was ihn so ärgert: Diesen Erfolgsdruck hätte man sich mit einem Sieg in Stockerau erspart. Dort hätte man einen Vier-Tore-Vorsprung in der ersten Halbzeit locker auf acht Tore ausbauen können. "Wir haben das aber komplett verschlafen."
Ärgerlich klingt aber auch Leoben-Coach Goran Vranjes. Dass die Siegprämien einbehalten werden, falls es nicht in den nächsten Spielen zu einer Leistungsexplosion kommt, findet er in Ordnung. "Die Spieler wissen, dass jeder Punkt zählt. Ihre Leistung war unprofessionell und undiszipliniert. Vielleicht müssen sie bestraft werden, um wieder wach zu werden."
Vranjes will jetzt vermehrt auf Disziplin achten und versuchen, die Konzentration zu erhöhen. Und er gibt eine Garantie ab: "So ein Einbruch wird nicht mehr passieren."








