24-Stunden-Rennen als Weltmeister beendet
Andreas Rief, Staatsmeister im Orientierungsbewerb der Mountainbiker, glänzte auch bei der Bahn-WM.

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Andreas Rief war schon Europameisterschafts-Zweiter sowie Sechster bei der WM im Mountainbike-Orientierungsbewerb. Im Vorjahr sicherte er sich in dieser Disziplin den Staatsmeistertitel. Jetzt hat sich der 33-Jährige im oberösterreichischen Freistadt noch einmal selbst übertroffen und sich den WM-Titel geholt.
Gemeinsam mit seinem Teampartner Rene Reidinger (Swat 2Radchaoten.com) spulte er bei der 24-Stunden-Bahn-WM 470 Kilometer ab. "Wir sind lange auf Platz zwei gelegen. Nach zwölf Stunden haben wir dann unser Leistungshoch erreicht und die Führenden überrundet. Danach war unser Sieg nie mehr gefährdet", erzählt Rief.
Der gebürtige Vöcklabrucker bezeichnet sich selbst als "semiprofessionellen Mountainbiker" und seit 2008, damals wechselte er aus beruflichen Gründen in die Obersteiermark, als "waschechten" Leobener.
Den WM-Titel verdankt das Team laut Rief nicht zuletzt auch der gewählten Renntaktik. Alle 20 Minuten hat er sich mit seinem Partner auf der Bahn abgewechselt. "Das hat den Vorteil, dass man in diesen Kurzintervallen das Tempo halten kann und in den kurzen Pausen fast immer auf Betriebstemperatur bleibt", erklärt Rief.
Schon im März geht es mit Orientierungsbewerben weiter. Zuerst warten Einsätze in Portugal, danach Rennen in Schweden. Saisonhöhepunkte? "Sicher die Verteidigung meines Staatsmeistertitels. Und bei der WM ist ein Top-10-Platz fast schon Pflicht."








