Polizei macht verstärkt gegen Alkolenker im Bezirk mobil
Zwischen dem 10. und 17. Februar startet die Polizei im Bezirk Leoben eine "Aktion scharf", in der verstärkt Alkoholkontrollen gemacht werden.

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Am Höhepunkt der Faschingszeit will die Polizei ein deutliches Zeichen setzen: Im Zeitraum vom 10. bis zum 17. Februar werden Schwerpunktaktionen mit verstärkten Alkoholkontrollen auf den Straßen durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Führerscheinneulinge und tagsüber auch auf den Schwerverkehr gelegt: Für beide Gruppen gilt die 0,1 Promille-Regelung.
"Dazu werden in jedem Bezirk sowie in den Städten Graz und Leoben jeweils mindestens zwei Planquadrate durchgeführt", erklärt Michael Mittasch, Bezirkspolizeikommandant. Im Verwaltungsbezirk Leoben plant das Bezirkspolizeikommando, drei entsprechende Schwerpunktaktionen zwischen dem 10. und 17. Februar zu organisieren: "Die Tag- und Nachtdienststreifen werden sich dieser Problematik verstärkt und konzentriert widmen", betont Mittasch. Auch die Leobener Stadtpolizei macht in dieser Zeit gegen Alkolenker mobil. Wolfgang Staudacher, Leiter der Landesverkehrsabteilung, meint dazu: "Durch starke Präsenz der Polizei auf der Straße und intensiven Einsatz der Vortestgeräte wollen wir bewirken, dass Fahrzeuglenker sich erst gar nicht alkoholisiert hinters Steuer setzen." Unbelehrbare wolle man aus dem Verkehr ziehen.
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Fakten
Der Anteil der Alkoholunfälle war in den vergangenen Jahren in der Steiermark überdurchschnittlich hoch.
Gerade Alkoholisierte waren an besonders schweren Unfällen beteiligt.
Die Auswertung der Überwachungsprotokolle zeigt, dass der typische Alkolenker männlich ist und die Anzahl der Alkoholfahrten und der Grad der Alkoholisierung mit dem Alter eher zunehmen.
Dennoch wird der typische Alkoholunfall statistisch von Männern zwischen 20 und 30 Jahren verursacht.








