Tourismus in Leoben trotzte der Krise
Anton Hirschmann legt die Zahlen vor.
"Im Gegensatz zu anderen Destinationen hat der Tourismus in Leoben das Krisenjahr 2009 gut überstanden", meint Anton Hirschmann, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Leoben. Waren 2007 noch 54.983 Nächtigungen, so lagen die Nächtigungszahlen im Vorjahr bereits bei 79.603. Gegenüber 2008 ein Minus von nur 0,27 Prozent. Längerfristig gesehen will Hirschmann die 90.000er-Marke erreichen.
Er führt den Zuwachs auf die stärkere äußere Wahrnehmung Leobens zurück, und auf die günstige geografische Lage der Stadt. "Leoben ist für viele zum Ausgangspunkt für Ausflüge in der Region geworden. Aber auch Graz und die Weinstraße sind nicht weit entfernt", so Hirschmann. Außerdem trügen die Hotelerie und das Angebot im Asia Spa dazu bei. Auch das Falkensteiner Hotel leiste seinen Beitrag. Die Befürchtungen, dass das Falkensteiner Hotel Gäste aus anderen Betrieben abziehen könnte, seien nicht eingetroffen. Es hätten alle Betriebe Zuwächse zu verzeichnen, obwohl der Baustellentourismus im Vorjahr völlig weggefallen sei. Hohe Erwartungen, was die Besucher betrifft, setzt Hirschmann in das neue Ausstellungsthema rund um Alexander den Großen.
Bei den Nächtigungen 2009 betrug der Österreicheranteil 61 Prozent, wobei die Steirer mit 32 Prozent, gefolgt von den Wienern mit 18 Prozent führend sind. 39 Prozent waren internationale Gäste, wobei hier Gäste aus Deutschland das Feld anführen.








