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Zuletzt aktualisiert: 25.01.2010 um 21:12 UhrKommentare

Die Leobener Forscher bekommen mehr Platz

Am Montag wurde mit dem Abriss des Stadtsaals Leoben begonnen. Ende Februar fällt der Startschuss für den Bau des Rohstoff-Impulszentrums.

Am Montag wurde mit dem Abriss des Stadtsaals Leoben begonnen, um Platz fürs Rohstoff-Impulszentrum zu schaffen

Foto © PrivatAm Montag wurde mit dem Abriss des Stadtsaals Leoben begonnen, um Platz fürs Rohstoff-Impulszentrum zu schaffen

Am Montag rollten die Bagger und Planierraupen an, um den Leobener Stadtsaal dem Erdboden gleich zu machen. Mit dem Abriss wird zusätzlicher Platz für den Bau des neuen Impulszentrums für Rohstoffe (IZR) geschaffen. Der Spatenstich für das Gebäude soll am 26. Februar erfolgen. Das Investitionsvolumen: 5,5 Millionen Euro.

In dem neuen IZR sollen Forschung der Montanuniversität Leoben, außeruniversitäre Forschung und Entwicklung sowie Aus- und Fortbildung im Bereich Rohstoffe gebündelt werden. "Mit der Errichtung des IZR werden auf 3500 Quadratmetern Technikums- und Laborräumlichkeiten geschaffen, in denen modernste Ausrüstung zur Verfügung steht", erklärt Martha Mühlburger, Vizerektorin der Montanuni. Außerdem sollen in dem Zentrum innovative Spin Off-Unternehmen beheimatet sein: "Ähnlich dem Modell des Impulszentrums für Werkstoffe."

International sichtbar

Der Neubau mit der Bündelung der Kräfte solle dazu beitragen, dass die Leobener Forschung und Entwicklung im Bereich Rohstoffe eine "kritische Größe" erreiche und dadurch "international sichtbar" werde. In Europa hätten zahlreiche Uni-Standorte den Rohstoff-Bereich zurückgefahren: "Rohstoffe und Energie sind ein maßgebliches Zukunftsthema. Wir wollen der Industrie und der Forschungs-Community eine klare Vorwärtsstrategie vorlegen." Man habe zwar bereits viele internationale Firmen im Boot, wolle aber noch weitere Partner gewinnen, betont Mühlburger.

In Betrieb gehen soll das IZR Ende des Jahres 2010. Als Bauherr treten Innofinanz und Steiermärkische Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft auf. Auch der Material Cluster Steiermark zog bei der Organisation die Fäden, die Stadtgemeinde Leoben stellt den Grund zur Verfügung: Die Montanuni wird das Zentrum anmieten - mit der Option darauf, dass es in ihr Eigentum übergeht.

ANDREAS SCHÖBERL

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