Leoben-Boss Heinemann fordert volle Aufklärung
Präsident Gabor Heinemann kann sich nicht erklären, was der DSV Leoben mit Wettbetrug zu tun haben könnte. Er fordert Klarheit und Infos.

Foto © GEPAPräsident Gabor Heinemann
Die Tageszeitung "Österreich" will Details rund um den europäischen Wettbetrug wissen und outet einige Klubs als verdächtig. Neben Admira, Wiener Neustadt, SAK und Sturm soll auch der DSV Leoben mit der Sache zu tun haben, beruft man sich auf einen "Insider aus der Wettszene".
Leobens neuer Präsident Gabor Heinemann lässt das nicht auf sich sitzen. Er überlegt, mittels Rechtsanwalt bei der Redaktion anzufragen, woher sie die Informationen hat. "Denn wir wissen von gar nichts", erklärt Heinemann. "Bei uns hat niemand nachgefragt, auch von der Kripo wurden wie nie kontaktiert." Dass Frühjahrsspiele des DSV unter Verdacht stehen, kann er sich nicht vorstellen. "Ich habe fast alle Spiele gesehen, da war überhaupt nichts Verdächtiges." Dass man heutzutage sogar auf Einwürfe und gelbe Karten wetten und diese zur Gewinnoptimierung kombinieren kann, hält Heinemann für völlig verwerflich. "Das gehört verboten, das ist doch sportlich wertlos."
Keine Freude hat der DSV-Boss auch mit der Vorgehensweise der Kripo. "Wieso werden Spiele, Namen und Vereine nicht gleich genannt?", wundert er sich über die jetzt brodelnde Gerüchteküche. Von den Leobenern gebe es jedenfalls volle Kooperationsbereitschaft, um alles aufzuklären. Der DSV will ein Mitgliederverein mit breiter Basis sein, da duldet man keine falschen Anschuldigungen.








