Leoben verschenkte den Sieg
14:10-Vorsprung vergeben, 25:27 gegen Westwien verloren. Bärnbach/Köflach in Bundesliga weiter voran.

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Lange Zeit hat es sehr gut ausgesehen für Union Leoben, den ersten Saisonsieg in der Handball-Liga Austria einzufahren. Die Obersteirer begannen gegen Westwien gut, führten praktisch die ganze erste Hälfte über. Kurz vor der Pause betrug der Vorsprung bei 14:10 sogar erstmals vier Tore, mit 14:11 ging es in die Kabinen. Doch nach Wiederbeginn eine Vorentscheidung: Statt den Vorsprung auszubauen, musste man in nur zweieinhalb Minuten vier Gegentore hinnehmen - 14:15. In der Folge führte Wien meist mit ein, zwei Toren Vorsprung, Leoben schaffte aber auch einige Male den Ausgleich. Ein Grund für die spätere Niederlage war die Siebenmeterquote: Drei Versuche, drei verschossen - immer bei entscheidenden Spielständen. So hieß es am Ende 25:27 und die Leobener mussten trotz ansprechender Leistung wieder einmal mit leeren Händen aus der Halle schleichen.
Tempohandball
Viel fröhlicher verließ das zahlreich erschienene Publikum die Sporthalle Bärnbach. Der Tabellenführer der Bundesliga, die HSG Bärnbach/Köflach, ließ beim 29:21-Erfolg über Gänserndorf nichts anbrennen. Othmar Pusterhofer war mit zehn Treffern der erfolgreichste Werfer. "Wir haben von der ersten Minute an Tempohandball gespielt und die Fans zufriedengestellt", bilanzierte HSG-Obmann Gerhard Langmann.
8:5 lautete der kuriose Pausenstand im Spiel von Bruck in Linz. Nach dem Wechsel fielen etwas mehr Tore, die Obersteirer durften sich über einen 21:19-Auswärtssieg freuen.
Der HC Graz gewann gegen St. Pölten nach fulminanter Aufholjagd mit 20:19. Zur Pause waren die Grazer noch mit 7:13 zurückgelegen.








