Leoben zeigt keine Furcht
Rückrundenstart in der HLA: Schlusslicht Leoben tritt heute um 19 Uhr mit dem letzten Aufgebot gegen Krems, die Nummer eins der Liga, an und will auch punkten.

Foto © GEPA
Auch nicht schlecht: Da trifft Leoben als Tabellenschlusslicht auf Krems, die Nummer eins in Österreichs Handball-Oberhaus, und der Bundesliga-Computer spuckt für die Obersteirer eine Siegchance von 30,5 Prozent aus. Einen Punkt hat Leoben am Konto, Krems glänzt mit 14. Da hätte man sich die Chancen schlechter vorgestellt.
Allerdings: "Die Spielanlage der Kremser liegt uns", erklärt Leobens Handball-Boss Claus Hödl und reicht "Beweise" nach. Der Saisonauftakt ging mit 33:35 an Krems und für Leoben somit nur knapp daneben. Die Saisonbilanz 2008/2009 weist aus Sicht der Leobener eine Niederlage, aber auch ein Unentschieden aus. Zudem wurden die Niederösterreicher von Leoben auch schon aus dem ÖHB-Cup gekippt.
Die 30,5 Prozent-Siegchance kommt also nicht von ungefähr, und der Außenseiter würde sie auch liebend gerne nützen. Weil man eine "gute Atmosphäre" benötigt, wie es Coach Ivan Hargas formuliert: "Wir müssen jetzt dringend punkten", sagt der Slowake. "Nicht wegen der Platzierung im Grunddurchgang, sondern im Hinblick auf das Selbstvertrauen im Abstiegs-Play-off."
Selbstvertrauen braucht Leoben allerdings auch heute. Nicht nur weil die Bundesliga Krems 60 Prozent Siegchancen einräumt, sondern vor allem weil Leoben "mit dem letzte Aufgebot" einlaufen wird. Zum Lazarett mit Masaryk und Celikovic gesellten sich nämlich auch Vlnka und Herrgesell. Was die Siegchancen wiederum unter die 30-Prozent-Marke drückt.








