Den Favoriten ärgern
Aufsteiger Maria Saal hat den ungeschlagenen Tabellenführer Treibach zu Gast. Goalie Alexander Schenk ein starker Rückhalt.
Für ein Team, dass sich nicht mehr verstärkten konnte, liefert Maria Saal in der Liga eine passable Vorstellung ab. Mit 13 Punkten nimmt das Team von Trainer Stefan Posteinig Rang zwölf ein. "Wir haben nicht erwartet, dass es so gut gehen wird," freut sich Manager Helmut Ofner, zumal seit Saisonbeginn mit Michael Harder und Martin Wagner zwei Stammkräfte verletzungsbedingt ersetzt werden müssen. Im Winter soll die Qualität im Team verbessert werden. Ofner: "Wir holen auf alle Fälle zwei Verstärkungen".
In den 14 Runden mussten die Maria Saaler nur elf Gegentreffer hinnehmen. Im Defensivverhalten ist Torhüter Alexander Schenk (30), der mit Oberhauserfahrung von DSV Leoben kam, eine Bank, vermittelt seine positive Einstellung auch den Mitspielern. Im Heimspiel gegen die ungeschlagenen Treibacher wäre Ofner ("Die spielen einen tollen Fußball") mit dem vierten Remis in Serie durchaus zufrieden.
Trotz fünf Punkten Vorsprung ist für Treibach-Obmann Julius Grimschitz der Weg zum Titel noch in weiter Ferne: "Wir lassen alles locker an uns herankommen". Lob gibt es für Trainer Guido Frank. "Er hat innerhalb kurzer Zeit aus der Schießbude der Liga ein läuferisch und spieltechnisch starkes Team geformt," freut sich Grimschitz, der überzeugt ist, dass auch ohne den gesperrten Torjäger Alexander Lessnig die Mannschaft in Maria Saal ungeschlagen bleibt.
Die Treibacher kassierten bisher erst acht Gegentore, haben den gegnerischen Stürmern in einem Match noch nie mehr als einen Treffer vergönnt. Zwölf Nachwuchsteams - bis auf die Unter 14 spielen alle um den Titel mit - sind das große Zukunftskapital der Treibacher.








