Ein wichtiges Bindeglied wurde kräftig verstärkt
Am Mittwoch wurde die sanierte und verbreiterte Winkelfeldbrücke in Leoben wiedereröffnet.

Foto © Andreas Schöberl
Mit der Sanierung und Verbreiterung der Winkelfeldbrücke wurde ein wichtiges Bindeglied zwischen der Innenstadt und Judendorf verstärkt. "Die Diskussion, wo die Radfahrer absteigen müssen, brauchen wir nicht mehr zu führen. Jetzt dürfen sie durchfahren", meinte gestern Bürgermeister Matthias Konrad bei der offiziellen Wiedereröffnung der Brücke.
840.000 Euro gingen insgesamt für die Sanierung und Verbreiterung der Brücke auf - nun hat sie eine Gesamtbreite von sechs Metern. Der Fahrradstreifen ist 2,5 Meter breit. So dürften sich Fußgänger und Radler nicht mehr ins Gehege kommen. Erst Ende April wurden die Bauarbeiten aufgenommen - die Winkelfeldbrücke war bis auf kurze Unterbrechungen ständig begehbar.
Die Brücke in ihrer heutigen Form als Stahlbrücke auf Betonpfeilern wurde in den Jahren 1958 und 1959 errichtet - genau 50 Jahre später wurde sie jetzt saniert und erweitert: "Brücken verbinden. Hoffen wir, dass die Winkelfeldbrücke wieder 50 Jahre lang hält", meinte Konrad.
Die Brücke ist nicht nur ein Bindeglied für Fußgänger und Radfahrer, sondern dient auch als Versorgungsbrücke: Kanal, Gas-, Wasser- und Stromleitungen sowie Telekabel und Lichtwellenleiter werden unter der Brücke geführt. Unter dem neuen Brückenteil werden im kommenden Jahr die Fernwärmeleitungen für Judendorf eingebaut werden.









