Leoben könnte wieder im "Häf'n" trainieren
Am Samstag (19 Uhr) erwartet Leoben den HC Linz. Zuvor gibt's interne Kritik von Coach Ivan Hargas.

Foto © GEPAEin warnender Zeigefinger kommt von Leoben-Coach Ivan Hargas
Leoben-Coach Ivan Hargas hat es nicht einfach: Seine Mannen halten mit den Top-Teams der HLA voll mit. Manchmal bis zur Halbzeit, manchmal sogar bis zum Schlusspfiff. In der Tabelle scheint Leoben trotzdem nur als Schlusslicht auf - mit einem Punkt am Konto.
Warum das so ist, macht der Leoben-Trainer an drei Punkten fest: Zum einen am jetzigen Spielsystem, zum anderen am Ausfall von Oskar Masaryk und letztlich an zu wenig Trainingseinheiten, bei denen der Kader vollzählig anwesend ist. "Wir sind von 70 Angriffen pro Match auf 55 zurückgefallen. Derzeit spielen wir ohne Gegenstoß, das Zwischenspiel nach vorne fehlt", sagt Hargas.
Der verletzungsbedingte Ausfall von Oskar Masaryk hat die Situation verschärft, die Trainingssituation tut ihr übriges. "Schon am Montag haben etliche Spieler gefehlt, am Dienstag waren sogar nur drei anwesend. Wir brauchen spätere Trainingszeiten für die Berufstätigen und Schüler", fordert der Coach.
Laut Leobens Handball-Boss Claus Hödl wird am Problem bereits gearbeitet: "Wir mussten zuletzt Trainingseinheiten an die Montanuni abgeben, überlegen aber schon, ob wir stattdessen den Montag als fixen Trainingstag dazunehmen oder in den Sportsaal der Justizanstalt Leoben ausweichen sollen."
Gestern feierte Hödl übrigens seinen 49. Geburtstag und der dazugehörige Wunsch wird keinen überraschen: "Ein Sieg gegen den HC Linz am Samstag." Mit den Oberösterreichern rückt die Nummer drei der Liga an. Das Geburtstagskind garantiert eine attraktive, schnelle Partie.








