Forderung nach einem Gutachten wird überprüft
In der jüngsten Leobener Gemeinderatssitzung ging es auch um eine Apotheke in Lerchenfeld.

Foto © KLZ Digital/Eriwn Scheriau
Einstimmig beschlossen wurde in der jüngsten Sitzung des Leobener Gemeinderates der Antrag für ein Halteverbot in der Vordernbergerstraße (Zufahrt zum Landeskrankenhaus). Das Halteverbot wird erlassen, da die erforderliche Straßenbreite und die ungehinderte Zufahrt für Einsatzfahrzeuge zum LKH nicht gewährleistet werden kann. Als Ersatz wird es aber an der östlichen Straßenseite der Schlachthofgasse 48 Parkplätze geben.
In die Sitzung eingebracht wurde auch ein Dringlichkeitsantrag zum Thema Apotheke-Lerchenfeld. Die KPÖ fordert ein Feststellungsgutachten betreffend der Frequenz. Dies deshalb, weil die Apothekerkammer eine Apotheke im Stadtteil Lerchenfeld wegen zu geringer Frequenz ablehnt. "Wir sind das den Lerchenfeldern schuldig, die seit Jahrzehnten eine Apotheke fordern", meint Werner Murgg, KP-Stadtrat. Außerdem gebe es einen Leobener Apotheker, der eine in Lerchenfeld führen würde. Dazu SP-Bürgermeister Matthias Konrad: "Ich bin von einem anderen Apotheker angerufen worden, der meint, dass ein Gutachten hinausgeschmissenes Geld sei. Wir sollen das Gutachten zahlen, und die anderen verdienen dann", so Konrad. Herbert Hatzenbichler (VP) schlug vor, sich die Gutachtenkosten anzuschauen und wie verbindlich so ein Gutachten für die Apothekerkammer sei. Der Antrag wurde einstimmig dem Rechts- und Finanzausschuss zugewiesen.
ANDREA SEEBACHER








