Die Torte für den Vater, die Punkte für Leoben
Hinsichtlich des Steirer-Derbys zwischen Leoben und Flavia Solva ist Familie Thonhofer geteilter Meinung.

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Heinz Thonhofer war in Leoben Spieler, Trainer und Sportdirektor. Freitag, an seinem 51. Geburtstag, kehrt er als Coach von Flavia Solva nach Donawitz zurück - mit zwei Wünschen im Gepäck.
Zum einen hofft er auf einen "Punktezuwachs, weil der DSV auch auswärts absolut in unserer Reichweite ist". Zum anderen würde Thonhofer am Freitag bei Leoben gerne seinen Sohn Kevin (21) einlaufen sehen. "Es würde mich freuen, wenn er das Vertrauen des Trainers bekommt. Ich habe bisher immer nur aus seinem Umfeld gehört, dass er eine ausgezeichnete Einstellung haben soll."
In drei Spielen ist der Mixnitzer heuer schon zum Regionalliga-Einsatz gekommen, laut DSV-Coach Richard Niederbacher steht er auch am Freitag im Kader. Die ausgezeichnete Einstellung Thonhofers bestätigt Niederbacher auch: "Kevin gibt bei jedem Training Vollgas, spielt ohne Murren auch in der Oberliga und ist immer positiv. Er ist unsere Stimmungskanone und genau der Typ, den man in einem Team braucht." Die Stimmungskanone hat den heutigen Tag genau geplant: "Die Torte gibt's zum Frühstück, die Punkte bleiben aber in Leoben."
Niederbacher und Heinz Thonhofer spielten früher gemeinsam bei Sturm, zuletzt siegten sie beim Bruno-Pezzey-Gedenkturnier. Freitag wird es trotzdem heiß hergehen in Leoben: "Die Sieg-Chancen stehen gut", findet nämlich auch Niederbacher.









