Keine Kurzarbeit im Bezirk
Die Arbeitsmarktlage im Bezirk Leoben ist seit dem Juli stabil. Das Arbeitsmarktservice Leoben nimmt heuer erstmals einen Lehrling auf.

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Im Moment schaut es im Bezirk Leoben relativ gut aus, denn wir haben in keinem Betrieb Kurzarbeit. Das ist ein positives Zeichen im Vergleich zu anderen Bezirken", erklärte gestern Helmut Wiesmüller, Leiter des Arbeitsmarktservice Leoben. Wenngleich er einräumt, dass ein Plus von 51,6 Prozent bei den vorgemerkten Arbeitslosen gegenüber August 2008 weiterhin von einer schwierigen Arbeitsmarktlage zeuge.
"Gegenüber dem Vormonat Juli ist die Lage jedoch stabil geblieben", so Wiesmüller. Das gebe Anlass zu Hoffnung, dass die starke Steigerung an Arbeitslosen zu Ende sein könnte. Allerdings könne man keine Prognosen abgeben, man müsse jetzt auch einmal abwarten, wie sich der Herbst entwickle. "Eine Reduzierung von Arbeitslosenzahlen würde aber ein Wachstum der Wirtschaft von zwei Prozent brauchen", erklärt Wiesmüller. Auch in den anderen Bezirken der Mur-Mürzfurche ist der Anstieg der Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres eklatant. In Knittelfeld beträgt der Anstieg 63,6 Prozent, in Judenburg 50,9 Prozent, in Bruck 56,3 Prozent und in Mürzzuschlag 58,4 Prozent.
Die Anzahl der offenen Stellen im Bezirk Leoben beträgt gegenwärtig 180, das sind um 28,6 Prozent weniger als im Vorjahresvergleichsmonat. Um der schwierigen Arbeitsmarktlage auch für junge Leute Rechnung zu tragen, hat sich auch das Arbeitsmarktservice dazu entschlossen, erstmals einen Lehrling in Leoben aufzunehmen.
"In fünf AMS-Bezirksstellen werden heuer Lehrlinge aufgenommen, auch in Leoben. Interessierte können sich beim AMS Leoben melden", erklärt Wiesmüller.








