Lang bekräftigt SP-Nein
Anton Lang, Leobener SPÖ-Klubobmann, betont die nach wie vor klar ablehnende Haltung seiner Fraktion, was das geplante Polizeianhaltezentrum betrifft.
Die Haltung der SPÖ-Fraktion im Leobener Gemeinderat bröckelt nicht. Wir stehen nach wie vor dazu, dass wir das Schubhaftzentrum in Leoben nicht brauchen", betont SP-Klubobmann Anton Lang im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.
Er bezieht sich auf die Stellungnahme des ÖGB-Regionalvorsitzenden Richard Wilhelm, der vor wenigen Tagen erklärte, dass das ÖGB-Regionalpräsidium den geplanten Bau des Polizeianhaltezentrums in Leoben unter gewissen Voraussetzungen befürworte. Dies rief den Leobener FP-Fraktionsführer Gerd Krusche auf den Plan, der ortete, die ablehnende Haltung der SPÖ-Fraktion gegen das Polizeianhaltezentrum werde sich nun auflösen.
Auftrag der Leobener Bevölkerung
"Wenn der ÖGB der Meinung ist, es sei sinnvoll, das Schubhaftzentrum zu bauen, ist diese Meinung zu akzeptieren. Wobei Richard Wilhelm sehr wohl auch gesagt hat, dass man sich das Ganze noch näher ansehen muss. Wir als SP-Fraktion im Gemeinderat haben aber einen Auftrag der Leobener Bevölkerung. Und unsere Haltung ist klar: Kein Schubhaftzentrum in Leoben", so Lang. Das Argument, dass das Polizeianhaltezentrum viele neue Arbeitsplätze für Leoben bringen werde, kann er nicht ganz nachvollziehen: "Die Leute, die in dem Schubhaftzentrum arbeiten würden, würden in erster Linie von wo anders abgezogen werden. Und ich glaube auch kaum, dass mit dem speziell qualifizierten Personal, das in einem Schubhaftzentrum gebraucht wird, in irgend einer Form die Arbeitslosigkeit in Leoben kompensiert werden könnte", führt Lang aus.








