Die "Kinder vom verlorenen Stern" gingen im Stadttheater nicht unter
Eine äußerst gelungene Aufführung im Stadttheater Leoben mit Herz und Seele bot die Theatergruppe des BG/BRG Leoben Neu.

Foto © SchöberlHart an der Realität: Die Kinder vom verlorenen Stern
Was ist mir anderes übrig geblieben, als übrig zu bleiben?", fragt einer der jugendlichen Protagonisten in dem Bühnenstück "Kinder vom verlorenen Stern". Eine beklemmende Kernaussage eines "Stücks Drogenrealität", das die Theatergruppe des BG/BRG Leoben Neu im Stadttheater Leoben in Szene setzte. Die Eigenproduktion setzt Splitter zerbrochener, jugendlicher Träume und Albträume zu einer düsteren Collage zusammen. Wini Hofer, Deutschlehrer des BG/BRG Leoben Neu, hat das Stück bereits vor zehn Jahren mit Schülern in akribischer Recherche erarbeitet - ihre Nachfolger setzten die Textvorlage dramaturgisch um. Die Choreografie schnitt Thomas Ebner in prägnanter Weise zu, die von Clemens Neugebauer komponierten Musikstücke wurden von den Jugendlichen im Tonstudio nach intensivem Gesangstraining von Ingrid Neugebauer selbst eingesungen. Es wird heller, heißt es am vorsichtig optimistischen Schluss, doch nicht ganz. Große Klasse.








