22 Kicker beim Auftakt und ein Profi aus Italien
Am DSV-neu wird bereits eifrig gebastelt. Regionale Talente und arrivierte Spieler schwitzen in Leoben.

Foto © GEPA/ArchivMarko Stankovic
"Wer sagt, dass der DSV schlecht aufgestellt ist? Hast gesehen, wer gerade vorgefahren ist? Marko Stankovic!", erzählt ein aufgeregter Zaungast seinem Spezi. Das war beim inoffiziellen Trainingsauftakt der Leobener (offiziell 1. Juli), der Anfang der Woche vonstatten ging. Neo-Coach Dejan Stankovic und Co-Trainer Richard Niederbacher konnten es wohl nicht erwarten. . .
Marko Stankovic hat tatsächlich mittrainiert. Selbstverständlich aber nur deshalb, weil der US-Triestina-Kicker bis 6. Juli auf Heimaturlaub weilt. Dass er sich bis dahin beim DSV fit hält, wird die vorwiegend jungen Mitspieler freuen.
23 Kicker (inklusive Testkandidaten) tummeln sich derzeit beim Training und DSV-Manager Andreas Kindlinger steht im Dauerstress. Fix war bis gestern nämlich nur die Verpflichtung des Bruckers Marcel Derndorfer. Mit weiteren Talenten aus der Obersteiermark schaue es "sehr gut" aus. "Ich schließe nicht einmal aus, dass Reifeltshammer, Krivic und Pösendorfer bleiben. Bei Rinnhofer und Briza bin ich sogar zuversichtlich", sagt Kindlinger, der bei Spielergesprächen allen "reinen Wein" einschenkt: "Wir sagen klipp und klar, dass wir nur Aufwandsentschädigungen zahlen können, dass wir uns aber parallel auch um Teilzeitjobs bemühen."
Mannschaftsgerippe. Stankovic will bis zum 1. Juli zumindest "ein Mannschaftsgerippe" zur Verfügung haben: "Am 1. August startet die Regionalliga, die Zeit drängt." Erste Wahl? "Rinnhofer, Briza, Pesendorfer und Krivic."








