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    Zuletzt aktualisiert: 07.06.2009 um 17:02 UhrKommentare

    Herbe Verluste für SP-Steiermark: "Mobilisierungsproblem"

    SP-Landesgeschäftsführer Vukan: "Besser Positionieren".

    Die steirische SP begibt sich nun auf die Suche nach der "Schuld"

    Foto © KLZ Digital/SchwarzDie steirische SP begibt sich nun auf die Suche nach der "Schuld"

    In der Steiermark sieht die SPÖ ihr schlechtes Abschneiden auch in der Wirtschaftskrise begründet. "Die Leute geben uns die Schuld an der wirtschaftlichen Entwicklung", meinte SP-Landesgeschäftsführer Toni Vukan am Sonntagnachmittag zu den Ergebnissen in der Steiermark, welche massive Verluste der Sozialdemokraten vor allem in deren Hochburgen, Leoben, Kapfenberg und Bruck/Mur von bis zu 18 Prozentpunkten brachten. Vukans VP-Pendant Bernhard Rinner zeigte sich angesichts VP-Verlusten im Bereich von rund vier Prozentpunkten (Graz noch nicht berücksichtigt) zufrieden. Laut Rinner habe man die Zielgruppen gut erreicht, die SPÖ habe einen "negativen Voves-Effekt, auch aufgrund der Stiftungsaffäre" gehabt.

    Minus. Die SPÖ lag bei fast vollständiger Auszählung der 542 Gemeinden - Graz war noch nicht ausgezählt - bei einem Minus von über zwölf Prozentpunkten, dem schlechtesten Bundesländerergebnis und einem zu diesem Zeitpunkt Verlust der ersten Position an die Volkspartei. Vukan meinte, er habe als Angehöriger der Wahlkommission in seinem südsteirischen Heimatort Gosdorf bemerkt, dass "viele rote Familien" geschlossen nicht zur Wahl gegangen seien, von denen er dies sicher geglaubt habe.

    Eindeutiger Befund. "Ich habe einen eindeutigen Befund", so Vukan: "Wir müssen und stärker in Arbeitsplatzfragen positionieren, auch in Fragen der Verteilungsgerechtigkeit. Milliarden Euro für Banken, und tausende Menschen in Kurzarbeit oder mit Jobverlust, diese geben uns die Schuld", sagte der Landesgeschäftsführer. Die Debatte um die Stiftung der SPÖ Steiermark habe kein Rolle gespielt, meinte Vukan. Man habe offenbar zu kompliziert argumentiert. Zum Erfolg der Liste Martin - deutlich am dritten Platz vor der kräftig zugewinnenden FPÖ - meinte der Geschäftsführer, "wochenlang eine Doppelseite in der größten Zeitung des Landes" schlage sich eben nieder.

    Voves-Effekt im Negativen. VP-Landesgeschäftsführer konstatierte eine "ganz gute Stimmung, ganz passabel" in der Landesparteileitung am Karmeliterplatz. Desaströs seien die SPÖ-Ergebnisse, "das ist ein gewisser Franz-Voves-Effekt im Negativen, aufgrund der Stiftungsaffäre". Aus den Zahlen sei ersichtlich: Die ÖVP sei die Europapartei, und für das Abschneiden sei entscheidend gewesen, dass "wir bei unseren Zielgruppen durchaus gepunktet haben mit der Mobilisierung", so Rinner.

    Themen. Ganz gezielt habe man mit den Kandidaten die Bereiche Frauen, Bauern, Wirtschaftstreibende, Vertreter der Jugend betreut, z. B. in zehn gezielten Bezirksterminen. Man habe nicht gießkannenartig Werbung gemacht. Der Erfolg der Liste Martin sei durchaus überraschend, man dürfe beim Ergebnis auch nicht übersehen, dass das BZÖ zum ersten Mal angetreten sei. In Bezug auf Voraussagen auf die steirische Landtagswahl sei er "sehr vorsichtig: Die sind Wahlgänge auseinanderzuhalten, allerdings sei ein "extremer Negativtrend" von LH Franz Voves abzulesen.


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