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Zuletzt aktualisiert: 30.04.2009 um 20:08 UhrKommentare

Sturm und KSV bei der Lizenz-Vergabe ohne Probleme

Einzig Austria Kärnten wurde in erster Instanz die Lizenz für die Bundesliga- Saison 2009/10 verweigert.

Sturm-Präsident Hans Rinner machte sich keine Sorgen

Foto © GEPASturm-Präsident Hans Rinner machte sich keine Sorgen

Mit Austria Kärnten verweigerte der Senat 5 der Bundesliga nur einem von zehn Vereinen in der höchsten österreichischen Spielklasse die Lizenz. Neun Klubs erhielten die Lizenz zum Spielen für die Saison 2009/10 im ersten Anlauf ohne Auflagen. In der Ersten Liga fielen mit FC Lustenau, Gratkorn, Admira und Vöcklabruck allerdings vier von zwölf Klubs durch.

Bundesliga. Die beiden steirischen Vertreter Sturm und Kapfenberg erhielten grünes Licht. Für Sturm-Boss Hans Rinner war die Lizenzvergabe diesmal "eine Routine-Geschichte. Das war für mich nie ein Thema", sagte Rinner.

Aufatmen. Kapfenberg atmet auf: "Man arbeitet fast ein ganzes Jahr für die Lizenz, ist dann aber doch immer froh, wenn alles passt", sagt Präsident Erwin Fuchs. Weil die Stadtgemeinde die zusätzlichen neuen Sitzplätze schriftlich bestätigte, gibt es auch in diesem Bereich keine Auflage. In den Gästesektor kommen 200 Sitzer, beim VIP-Bereich wird es bald ebenfalls 200 Sitzplätze geben und im Stehplatz-Sektor auf der Längsseite werden 1200 Einzelsitzer neu montiert. Bis Ende Juni soll alles fertig sein.

"Große Verwunderung". In Kärnten nahm man die Nachricht aus Wien mit "großer Verwunderung" entgegen". Trotz des uneingeschränkten Testats unseres Bundesliga-lizenzierten Wirtschaftsprüfers wollte die Bundesliga keine positive Entscheidung treffen", meinte Präsident Mario Canori über eine "nicht nachvollziehbare Entscheidung".

Erste Liga. In der zweithöchsten Spielklasse erwischte es neben Aufstiegskandidaten Admira ("Das ist eine reine Formalgeschichte, die in eineinhalb Stunden erledigt ist", ärgerte sich Klub-Boss Richard Trenkwalder über den Imageschaden), Vöcklabruck und FC Lustenau auch Gratkorn. Im Norden von Graz hat man mit der Nicht-Erteilung der Lizenz gerechnet. Grund für das Nein der Bundesliga ist der zu alte Kunstrasen. "Unser Rasen entspricht nicht mehr den Anforderungen. Wir werden den Belag tauschen", erklärt Josef Schenkirsch, geschäftsführende Präsident der Gratkorner. DSV Leoben hat erst gar nicht um eine Lizenz angesucht.

Regionalliga. "Ich habe mit einer Auszeichnung gerechnet, gekriegt haben wir eine Nachprüfung." GAK-Boss Anton Kürschner war über die Lizenzverweigerung alles andere alls erfreut. Ein 190.000- Euro-Finanzloch im laufenden Budget und eine mögliche Forderung der Stadt Graz waren die Stolpersteine. "Das mit der Stadt ist eine Formalsache, und für den offenen Betrag im Budget gibt es Haftungen von Sponsoren und Gönnern", erklärt Kürschner. Aufstiegsrivale Hartberg bekam übrigens ohne Probleme die Lizenz.

PETER KLIMKEIT, CHRISTOPH HEIGL, THOMAS PLAUDER

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