Leobener müssen in den Hexenkessel
Sollte Leoben an Bärnbach/Köflach scheitern, wäre der HLA-Klassenerhalt wohl gestorben.

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Das von den Leobenern aufgrund der Schiedsrichterleistung als "Skandalspiel" titulierte Match gegen Westwien (28:30-Niederlage) wird als DVD-Aufzeichnung an Rainer Stepanek, den Schiri-Boss des ÖHB, übergeben. Um ihm zu zeigen, welche üblen Leistungen seine Unparteiischen abliefern, wie Leobens Sportlicher Leiter Hannes Turini erklärt.
Keine weiteren Schritte. Das war es dann aber auch schon. Weitere Schritte werden von Leoben nicht in Erwägung gezogen. "Der ÖHB ist wegen der Causa Curan Adis noch immer nicht gut auf uns zu sprechen, obwohl die Schuld an der Doppelnennung nicht bei uns lag. Hilfe dürfen wir uns also keine erhoffen. Wir müssen uns auf uns selbst verlassen und mit den eigenen Händen aus dem Sumpf ziehen", sagt Turini.
Für Leoben wird es jedenfalls immer enger im Kampf um den HLA-Klassenerhalt. Und die Vorentscheidung, ob man es überhaupt noch schaffen kann, wird wohl am Samstag in Köflach fallen. Turini bezeichnet die Partie als "Knackpunkt" im Hinblick auf den Verbleib in Österreichs höchster Liga. Und er rechnet mit einem Hexenkessel: "Ich hoffe, dass wir dreihundert Fans mobilisieren können. Insgesamt werden sicher 1500 Leute in der Halle wirbeln."
Turinis Rechnung für den Klassenerhalt Leobens ist einfach, die Aufgabe dürfte sich dafür umso schwieriger gestalten: Aus den offenen sieben Spielen müsste man zehn Punkte holen. Hinter Leoben sind derzeit aber nur zwei der sieben Gegner platziert. . .








