"Totenstille ist ein Problem"
Die von Anrainern des Kulturkellers Leoben in der Peter Tunner-Straße geforderte Lärmmessung soll im kommenden Sommer stattfinden.
Für die Anrainer des Kulturkellers Leoben in der Peter Tunner-Straße gibt es oft bis in die frühen Morgenstunden Lärmbelastung. Ihnen wurde 2008 eine Lärmmessung versprochen, aber es ist noch nichts geschehen. Wann wird diese Lärmmessung durchgeführt?", meinte KP-Stadtrat Werner Murgg in der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Gewisse Verkehrs- und Lärmbelastung. Die Antwort kam von Kulturstadtrat Franz Valland: "Es herrscht ein latenter Kampf zwischen Anrainern und dem Kulturkeller. Man muss sich vor Augen führen, dass der KuKe bei Schülern und Studenten gut angenommen wird. Es kommt sicher vor, dass jugendliche Nachtschwärmer sich in den frühen Morgenstunden etwas lauter auf der Straße voneinander verabschieden." Die Lärmmessungen hätten im Herbst erfolgen sollen: "Es gab zwei Termine, an beiden hat es geregnet. Lärmmessungen kann man bei Regen nicht machen." Nun visiere man einen Termin im Sommer an: "Zeitweise haben wir ein kleineres Problem mit Lärm, das sollten wir nicht hochspielen. Wichtig ist, dass wir als Stadtgemeinde den Verein KuKe erstmals bei einem Konzert außerhalb in der Oberlandhalle unterstützt haben und 780 Jugendliche dort waren", so Valland. Bürgermeister Matthias Konrad meinte: "Lärm ist ein Problem, aber Totenstille ein viel größeres." Auch FP-Mann Gerd Krusche stieß ins selbe Horn: "Jeder, der im Zentrum wohnt, muss damit rechnen, dass er eine gewisse Verkehrs- und Lärmbelastung hat."








