Künftige Nutzung der Leobener Rathauspassage noch nicht klar
In der jüngsten Leobener Gemeinderatssitzung beschäftigte sich eine Anfrage auch mit dem Alten Rathaus. KP-Gasbonus-Antrag abgelehnt.

Foto © Robert Breitler
In der jüngsten Leobener Gemeinderatssitzung richtete Karl Kaufmann, VP-Gemeinderat, eine Anfrage an Bürgermeister Matthias Konrad bezüglich Altes Rathaus und Rathauspassage. Dazu erklärte Konrad, dass es eine Arbeitsgruppe gebe, die sich mit diesem Thema beschäftige. Dabei gehe es zum einen um die Sanierung des Rathauses, zum anderen aber auch um die zukünftige Nutzung. "Wir müssen über alles nachdenken. Ob ,Sony-Turm' oder ,London-Gurke'. Was machen wir, wenn wir das Neue Rathaus sanieren müssen? Was siedeln heißt, weiß jeder. Aber Leoben hat Rückenwind, wir sind attraktiv geworden", meinte der Bürgermeister. Auch das Neue Rathaus habe eine Top-Lage an der Mur. "Das Hauptziel ist auf jeden Fall, die Frequenz in der Innenstadt zu stärken und die Wohnqualität weiter zu verbessern", erklärte Konrad.
Wie bereits berichtet, hat die KPÖ einen Dringlichkeitsantrag bezüglich Gasbonus eingebracht. Die KPÖ forderte darin die Stadtgemeinde auf, an die Landesregierung heran zutreten, damit sie den Gasbonus auch für die Kunden der Stadtwerke Leoben umsetze. Es sei nicht einzusehen, warum die Stadtgemeinde Leoben die Kosten für den Gasbonus tragen solle. Dieser Dringlichkeitsantrag wurde allerdings mehrheitlich abgelehnt.
Ein weiterer Dringlichkeitsantrag kam von Helga Hinger, Grün-Gemeinderätin. Dabei ging es um den Ankauf einer Wärmebildkamera zur Erfassung gemeindeeigener Objekte, um eine thermische Sanierung der Objekte durchzuführen. Hinger hat den Antrag allerdings zurückgezogen, da in Leoben bereits eine Wärmekamera existiere und Objekte schon thermisch saniert würden.








