Zweiter Anlauf gegen die Wiener Super-Truppe
Leoben unterlag in der HLA gegen den Wiener Top-Klub Aon Fivers nur knapp mit 33:36. Am Mittwoch gib's im ÖHB-Cup-Viertelfinale die Neuauflage.
Ivan Hargas, Leobens Neo-Coach, hatte es vor dem Spiel gegen den vermeintlich übermächtigen Gegner noch eigens lautstark verkündet: "Mehr Angriffe ergeben mehr Chancen, und daraus ergeben sich zwangsläufig auch mehr Tore." Seine Mannen haben diese Anweisung auch am Spielfeld umgesetzt und (weil man zudem auch in der Verteidigung hart zur Sache ging) gegen den Wiener Top-Klub Aon-Fivers mehr als nur gute Figur gemacht.
Drei Tore Unterschied. "Wir haben mit drei Toren Unterschied verloren, mit ein bisschen mehr Glück und besseren Schiedsrichtern wäre sogar ein Sieg möglich gewesen", behauptet Leobens Handball-Boss Claus Hödl. Er freut sich darüber, dass alles "irrsinnig schnell" abgeschlossen wurde und auch der "Fun-Faktor" am Spielfeld bereits wieder erkennbar gewesen sei. "Leoben ist auf dem richtigen Weg", sagt Hödl und hofft, die Früchte dieses Weges im Play-off um den Klassenerhalt zu ernten, das am 21. Februar losgeht.
Gelegenheit zur Revanche. Zuvor will man allerdings die Gelegenheit zur Revanche nützen. Am Mittwoch (19 Uhr) gibt es nämlich in Wien eine Neuauflage des Fivers-Spiels, diesmal im Viertelfinale des ÖHB-Cups, wo man in der Vergangenheit bereits drei Mal gescheitert ist. Diesmal will man aber die Rolle des krassen Außenseiters und das neu gewonnene Selbstvertrauen nützen...








