Handball: Jetzt ist Tempo angesagt
Leoben trifft am Samstag um 19 Uhr zu Hause auf die Aon Fivers. Die Wiener haben fünf Nationalteamspieler in ihren Reihen und prominenten Anhang im Schlepptau.

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Ex-Verkehrsminister Erwin Lanz hat sein Kommen angekündigt, Wissenschaftsminister Johannes Hahn überlegt noch, wie man hört. Die Rede ist vom Leoben-Heimspiel (Samstag, 19 Uhr) gegen die Aon-Fivers. Warum die Wiener Prominenz die Donawitzer Sporthalle beehren soll, ist schnell erklärt: Lanz ist Ehrenpräsident der Fivers, Hahn Vater eines Fivers-Spielers.
Nationale Elite. Und die Fivers zählen bekanntlich zur nationalen Elite der Zunft. Fünf Nationalteamspieler haben sie in ihren Reihen, zuletzt hat man fünf Mal in Serie den Vizemeistertitel geholt. Wie die Leobener die Partie sehen? "Zum einen als Generalprobe für das Play-off, zum anderen wollen wir auch gegen diesen übermächtigen Gegner gewinnen", sagt Leobens Handball-Boss Claus Hödl.
"Tempohandball". Gewagt, immerhin hat sich Leoben in der HLA bis jetzt nicht gerade furchterregend präsentiert. Laut Hödl werden die Fans am Samstag dennoch "Tempohandball" erleben, weil Neo-Trainer Ivan Hargas der Spielweise der Leobener schon seinen Stempel aufgedrückt habe. Und der sieht so aus: Es soll viel mehr angegriffen werden als zuletzt. Dadurch sollen sich mehr Chancen und in Folge davon auch mehr Tore ergeben. Klingt einleuchtend. Sollte es trotzdem nicht für die Sensation reichen, hat man übrigens schon am Mittwoch in Wien die Chance, sich zu revanchieren. Im ÖHB-Cup geht es gegen die Fivers um den Semifinal-Einzug.








