Songs, die aus tiefen Emotionen schöpfen
Eva K. Anderson, Sängerin und Komponistin mit Leobener Wurzeln, präsentiert ihre neue Single "Fortune Teller". Ein Album folgt.

Foto © Barbara AndersenEva K. Anderson
"Fortune Teller" nennt sich die aktuelle Single, die Eva K. Anderson nun veröffentlichte. Und der Titel ist für die Sängerin und Komponistin mit Leobener Wurzeln Programm: "Übersetzt heißt ,Fortune Teller' eigentlich Wahrsagerin. Aber dabei geht viel vom ursprünglichen Wortsinn verloren. ,Fortune Teller' ist fast meine Berufsbezeichnung. Als Sängerin und Komponistin bin ich Erzählerin von Glücksgeschichten", erklärt Anderson, die seit Jahren in Wien lebt und arbeitet. Zuletzt wurde sie beim Ö3-Soundcheck von den Hörerinnen und Hörern unter die Top Drei gewählt.
Vorbote. Die Single "Fortune Teller" ist der Vorbote für ein ganzes Album, das Ende Februar herauskommen wird. Es wird den selben Titel haben und elf Nummern enthalten. Alles Eigenkompositionen? "Selbstverständlich", meint Anderson. Gemeinsam mit ihrem Mann Harald Hanisch - Musiker, Komponist und Produzent - bündelt sie kreative Kräfte. Und zwar überaus erfolgreich: So stammt der Megahit "Ich lebe" von Christina Stürmer aus der Feder von Anderson und Hanisch. Ursprünglich hieß die Nummer "Gone Digging" und war in englischer Sprache verfasst. "Der Titel ,Fortune Teller' erzählt von zwei seelenverwandten Menschen, die durch ihren gemeinsamen Glauben an die bedingungslose Liebe zueinander finden." Und es wäre nicht Anderson, wenn in dem Text nicht jede Menge persönliches Erleben stecken würde: "Ich selbst habe mir so etwas immer gewünscht. Ich bin glücklich, mit meinem Ehemann und Partner so jemanden gefunden zu haben."
Bestätigung. Der Song ,Fortune Teller' wird seit dieser Woche von Ö3 promotet: "Für mich ist das in dieser Phase eine wichtige Unterstützung, ein tolles Gefühl und eine Bestätigung für mein musikalisches Schaffen." In den Geschäften wird die Single ab Dienstag, dem 20. Jänner, zu haben sein. Ab dem selben Zeitpunkt können sich Fans den Song in verschiedenen Internetportalen downloaden. Wichtig ist Anderson die Essenz ihrer Musik und Texte, die aus den Tiefen ihrer Emotionen schöpfen: "Wenn beim Hören meiner Musik ankommt, welche Emotion ich in den Song gesteckt habe, was ich erzählen wollte, was ich bin, macht mich das glücklich. Meine Lieder sind wie Weggefährten, sie haben die Fähigkeit, mich aufzubauen oder mich zu trösten. Wenn es anderen Menschen beim Hören meiner Musik ähnlich geht, ist das ein großes Geschenk und der Beweis dafür, dass es mir gelungen ist, die Essenz zu transportieren."
Perfektioismus. Ihren Perfektionismus, der sie als Musikerin früher in ihrer Weiterentwicklung teilweise eher behindert habe, habe sie mittlerweile abgelegt: "Heute habe ich einen positiven, konstruktiven Zugang. Inzwischen sehe ich es so, dass jeder Moment perfekt ist, so wie er ist." In den Strukturen eines radiotauglichen Popsongs könne sie sich als Komponistin ganz gut bewegen: "Ich habe das Glück, dass es mir leicht fällt, mit einem solchen Schema umzugehen. Manchmal entstehen natürlich auch Nummern, die völlig unkonventionell aufgebaut sind." Auch mit der maximalen Länge eines Songs mit vier Minuten habe sie kein Problem: "Im Gegenteil, ich sehe es als große Herausforderung, in aller Kürze den roten Faden, die Emotionalität und die Bilder, die Auslöser für das Schreiben des Songs waren, zu vermitteln."








