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    Zuletzt aktualisiert: 16.01.2009 um 10:21 UhrKommentare

    Bevölkerung kämpft um Verbleib der Pastoralassistenten

    Leobener Pastoralassistenten Erich Faßwald und Elfi Fleck sollen künftig in anderen Pfarren arbeiten. Die Bevölkerung kämpft um deren Verbleib.

    Leobener Pastoralassistenten Erich Faßwald.

    Foto © Andrea SeebacherLeobener Pastoralassistenten Erich Faßwald.

    Emotionen, Emotionen, Emotionen. Die Wogen in Leoben-Göss und Hinterberg gehen gegenwärtig hoch. Vor allem in Hinterberg. Grund dafür ist die geplante Versetzung der beiden Pastoralassistenten, die bei der Bevölkerung äußerst beliebt und ein wichtiges Bindeglied zur katholischen Kirche sind. Unterschriftenlisten für den Verbleib der beiden und Briefe, in denen die tiefe Verbundenheit zu spüren ist, zeugen davon.

    Infrastruktur. "In Hinterberg haben wir viel Infrastruktur verloren. Das Gemeinschaftsleben spielt sich fast nur in unserer Pfarre ab. Und die Familie Faßwald hat diese tolle Gemeinschaft mit aufgebaut. Es wäre ein Riesenverlust, wenn Faßwald weggeht", meint Astrid Baumann, die im Pfarrgemeinderat sitzt und die Unterschriftenaktion initiiert hat. "In der Pfarre ist Faßwald für Kinder und Jugendliche zuständig. Viele Menschen kennen den Wert der Familie nicht mehr, sie brauchen jemanden, dem sie sich anvertrauen können. Das Vertrauen, das sich entwickelt hat, kann man nicht von heute auf morgen aufbauen", so Baumann. Aber auch Faßwald, der seit 1998 in der Pfarre Hinterberg als Pastoralassistent tätig ist, hängt an den Hinterbergern und seiner Pfarrgemeinde: "Es fällt mir sehr schwer und es ist viel Wehmut dabei." Außerdem wisse er noch nicht, wo er in Zukunft arbeiten werde.

    Personalknappheit. Die Kleine Zeitung fragte bei Thomas Bäckenberger, zuständig für die Pfarrverbände in der Diözese, nach, warum Faßwald und Fleck gehen müssen und ob diese Entscheidung unumstößlich ist. "Als Diözese stehen wir auch aufgrund von Personalknappheit mitten in einem Umstrukturierungsprozess. Dass wir in Leoben etwas ändern müssen, ist seit zwei Jahren klar", so Bäckenberger. Er meint damit auch, dass man in Leoben dem Bevölkerungsrückgang Rechnung tragen müsse. In Hinterberg gebe es 850 Katholiken, und es müssten die Ressourcen auch fair verteilt werden. Man habe die Versetzung ohnehin um ein Jahr verschoben, da auch Dechant Maximilian Tödtling einen neuen Pfarrverband übernommen hat.

    Chancen im Neuen. Er verstehe, dass diese Veränderungen keine einfache Sache seien. "Bei Veränderungen ist der Schock anfänglich immer groß. Erst in einem zweiten Schritt wird meist deutlich, wo die Chancen im Neuen liegen." Es habe in der Vorwoche ein Gespräch mit dem Generalvikar und Pfarrgemeinderäten gegeben und es werde ein weiteres in zwei Wochen geben, um für alle Betroffenen eine verträgliche Lösung zu finden. "Es ist fix, dass die beiden gehen, wohin sie kommen, ist aber noch nicht klar. Wir haben einige Perspektiven, werden diese aber mit den Betroffenen klären", betont Bäckenberger und meint, dass kaum ein Dienstgeber mehr Rücksicht auf soziale Belange von Mitarbeitern nehme, wie die Diözese. Außerdem werde es wieder einen neuen Pastoralassistenten geben, ob in Göss oder Hinterberg stehe nicht fest.

    ANDREAS SCHÖBERL, ANDREA SEEBACHER

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