Mit "Napoleon" zum Klassenerhalt
Ivan Hargas hat Leoben übernommen. Ab sofort ist alles auf das Abstiegs-Play-off ausgerichtet.

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Ein neues Spiel, ein neues Glück! Die Leobener Handballer proben ihren Neustart mit neuem Trainer und neuem Aufbauspieler. Ziel ist der Klassenerhalt in Österreichs höchster Liga, und darum sollen die letzten drei Spiele des Grunddurchganges nur noch als "schwierige Vorbereitungsspiele für das Abstiegs-Play-off" dienen.
Zaungäste. Am Mittwoch Abend ist die neu formierte Truppe erstmals zusammengekommen um unter Ivan Hargas zu trainieren. Unter die Zaungäste hat sich auch der Union-Leoben-Vorstand gemischt - und einen ausgezeichneten Eindruck gewonnen, wie Klubboss Claus Hödl erzählt: "Der neue Trainer ist seit 27 Jahren im Profi-Handballgeschäft, und das merkt man bei jeder Übung." Auch das neue Team des Slowaken habe das Training gut aufgenommen: "Es war hart, aber man hat gesehen, es macht ihnen wieder Spaß", sagt Hödl. Und weil auch Pemse Putics, Leobens 21-jähriger neuer Aufbauspieler, einen guten Eindruck hinterlassen hat, freut sich Hödl auch über "ein Krisenmanagement, das auf die Probleme mit Ex-Trainer Medic perfekt reagiert hat".
Abstiegs-Play-off. Das ganze Augenmerk gilt jetzt also dem Abstiegs-Play-off, das am 21. Februar startet. Und weil man dabei nichts dem Zufall überlassen will, hat man zu den erwähnten drei Testspielen auch noch weitere drei Aufbauspiele vereinbart. Am 13. Jänner gibt es ein Auswärtsmatch gegen Bruck (19 Uhr) und am 23. und 24. Jänner serviert man den Fans zuhause einen echten Leckerbissen: Bratislava, der vielfache slowakische Meister rückt an. Eine Aktion, die übrigens von Hargas eingefädelt wurde, also jenem Mann, den Hödl als "Mischung zwischen Vaterfigur für die Spieler und Napoleon" bezeichnet.








