Montanuniversität legte bei Studienanfängern neuerlich zu
Insgesamt 2.656 Studierende sind "historischer Höchststand" in Leoben - "Industrieller Umweltschutz" besonders gefragt.
Die obersteirische Montanuniversität Leoben verzeichnet mit knapp 2.700 Studierenden auch heuer einen neuen Höchststand an ordentlichen Hörern. Die Zahl der Studienanfänger stieg um rund sieben Prozent auf 535 Erstinskriptionen. Besonders gefragt sind die Studienrichtungen "Industrieller Umweltschutz" (68 Erstinskriptionen), "Industrielogistik" (64) und "Petroleum Engineering" (53).
Wermutstropfen. Ein Wermutstropfen sei der auf neun Prozent gesunkene Anteil an ausländischen Studierenden, hieß es am Freitag in einer Aussendung der Montanuniversität. "Hier leiden wir massiv unter der Gesetzgebung der österreichischen Bundesregierung", bemängelte Sprecher Erhard Skupa. Gerade für junge Menschen aus rohstoffreichen Schwellenländern - etwa in Afrika - werde der Zugang zum Studium in Österreich erschwert. Diese Märkte seien für die obersteirische Hochschule aber sehr interessant, sagte Skupa am Freitag.
Wachstum. Der Frauenanteil an den Erstinskriptionen für das Studienjahr 2008/2009 liegt mit etwas mehr als 25 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres (28,5 Prozent). Insgesamt ist fast jeder vierte Studierende weiblich. Das sei für eine technische Universität "sehr beachtlich", so Skupa. Das kontinuierliche Wachstum der Hörerzahlen wird auf die "konsequente Informationsarbeit" zurückgeführt. Zusätzlich zu den laufenden Veranstaltungen in Schulen sei in enger Kooperation mit der Industrie jedes Frühjahr einer Roadshow in ganz Österreich unterwegs. Diese Kooperation, bei der auch in Firmen über Studienmöglichkeiten informiert wird, soll in Zukunft vertieft werden, so Skupa.







