Grünes Licht für den LKH-Ausbau
Am Montag beschloss die Landesregierung, den Neubau des Funktionstraktes am Lkh Leoben "zu realisieren". Der Baubeginn ist im Jahr2010.

Foto © Johanna BirnbaumVielleicht fahren die Bagger bald auf ...
Seit Jahren war das LKH Leoben Hauptdarsteller eines verwirrenden Spiels, dessen Ausgang die Patienten und die Bediensteten zu spüren bekamen. Nahezu jedes Jahr hieß es, der marode Funktionstrakt, wo unter anderem Ambulanzen und Operationssäle untergebracht sind, werde neu gebaut. Alle Verantwortlichen im Land und bei der Kages waren dafür, doch am lieben Geld scheiterten alle möglichen Baubeginn-Termine.
Geschichte. Seit Montag ist das nun Geschichte. Die Landesregierung fasste auf Antrag von Gesundheitslandesrat Helmut Hirt den Beschluss, dass das 65 Millionen Euro teure Bauvorhaben nun endgültig realisiert werde. "Es gibt ja schon einen Aufsichtsratsbeschluss und die Vorplanungen. Durch das Doppelbudget des Landes gehe ich davon aus, dass die Finanzierung gesichert ist", erklärte Kages-Finanzvorstand Ernst Fartek gestern im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Jetzt kämen die Detailplanungen. Den Baubeginn datierte Fartek mit 2010. Die Fertigstellung solle 2012 erfolgen.
LKH Schwerpunktversorgung. Gemeinsam mit dem LKH Bruck hat das LKH Leoben die Schwerpunktversorgung für 380.000 Obersteirer inne. Der neue Funktionstrakt soll folgende Abteilungen und Räumlichkeiten beherbergen: Im Erdgeschoss das Eingangszentrum, die Ambulanzen sowie den Neubauteil des Notfallaufnahme. Im ersten Obergeschoss werden neun OP-Säle, der Aufwachbereich, die Sterilisation und Dienstzimmer angesiedelt, einen Stock darüber die Haustechnik und Dienstzimmer. Solche befinden sich neben dem Labor auch im dritten Stock.
In zwei Untergeschossen sind die Eingangshalle mit Zugang aus dem Garagendeck und ins Erdgeschoss beheimatet sowie Personalumkleiden, Geschirrwäsche für die Küche, die Haustechnik sowie die Kollektoren der Haustechnik-Versorgung.








