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    Zuletzt aktualisiert: 17.07.2008 um 18:39 UhrKommentare

    DSV-Taktik ist eine "Frechheit"

    Leoben trifft am Freitag auf die teuerste Truppe der Liga, den FC Magna, und setzt auf "freches Attackieren". Gratkorn empfängt Austria Lustenau.

    Foto © GEPA

    Der 13 Millionen schwere FC Magna soll nach der 0:3-Schlappe gegen Wacker Innsbruck am Freitag erneut Federn lassen. Diesmal gegen den 1,7 Millionen leichten DSV Leoben. Und dessen Trainer Heimo Kump hat natürlich auch schon eine ganz konkrete Vorstellung, wie das ablaufen könnte: "Die Innsbrucker haben es vorgezeigt. Sie haben munter drauflos gespielt und frech attackiert." Mit dem angesagten attraktiven Fußball hatte es bei Leoben ja beim 0:0-Auftakt gegen Vöcklabruck noch nicht nach Wunsch geklappt.

    Bissige Truppe. "Die Burschen wollten zu viel, waren zu verkrampft und haben sich damit selbst blockiert", sagt der Coach. Seine Mannen hat er mittlerweile in Einzelgesprächen wieder auf Kurs gebracht. Und der Marschbefehl hört sich schon einmal vielversprechend an: "Ich kann zwar mit der Außenseiterrolle gut leben. Aber natürlich werden wir schon beim ersten Heimspiel zeigen, dass wir eine bissige Truppe sind, die in jedes Spiel geht, um zu gewinnen." Einzig der Blick auf die Verletztenliste trübt Kumps Vorfreude auf den Heimauftakt: Rinnhofer, Hiden, Gründler, Spirk und Hofer fallen aus, Tosun ist fraglich.

    "Ländle-Wochen". Für Vizemeister Gratkorn gehen die "Ländle-Wochen" weiter. Nach dem 1:1 auswärts beim FC wartet heute zu Hause die Austria Lustenau. "Sie waren bei der Niederlage gegen Grödig stark, wir konnten beim Punkt in Lustenau nicht überzeugen", will Trainer Michael Fuchs nichts von einer Favoritenrolle wissen. Die neu formierte Defensive harmoniert schon zufriedenstellend. "Offensiv haben wir noch Abstimmungsprobleme, da passen die Laufwege noch nicht." Zu Beginn einer Saison ist das freilich keine Seltenheit. "Diese Probleme haben am Anfang alle Teams." Eine Umstellung wird es im Vergleich zum Auftakt geben. Anstelle von Zündel beginnt Markus Gsellmann im Mittelfeld.

    ALOIS LEITENBAUER, KLAUS MOLIDOR

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