Leoben mitten im Abstiegskampf
In Leoben brennt der Hut. Am Freitag in Kärnten wird's auch ein heißer Tanz.

Foto © GEPADSV-Coach Walter Kogler
"Nach den englischen Wochen soll der Abstiegskampf kein Thema mehr sein", stand auf der Homepage des DSV Leoben zu lesen. Das war vor dem 0:1-Umfaller gegen Schwanenstadt. Mittlerweile brennt bei Leoben der Hut im Abstiegskampf wieder lichterloh. Weil Parndorf gegen Lustenau gewonnen hat, beträgt der Vorsprung auf die Burgenländer und damit den ersten Abstiegsrang noch läppische zwei Punkte.
Richtungsweisend. Vier Runden vor Schluss wartet am Freitag auswärts der FC Kärnten und selbst der Tabellenvorletzte könnte Leoben noch gefährlich werden. Im Frühjahr lukrierte man aus neun Spielen stolze 16 Punkte, mit einem Sieg würde man bis auf fünf Zähler aufschließen.
Keine Hektik. DSV-Coach Walter Kogler versucht trotzdem, keine Hektik aufkommen zu lassen: "Die Partie gegen Schwanenstadt hat weh getan, da ist alles schief gelaufen. Wir haben zuvor aber auch gute Leistungen gezeigt, und das wird schon im nächsten Spiel wieder der Fall sein." Den Erfolgsdruck verspüre man nicht mehr als bereits das gesamte Frühjahr über.
Punkte Pflicht. Große Umstellungen beim Kader werde es nicht geben: "Wir haben in Ruhe analysiert, was wir falsch gemacht haben. Jetzt zählt nur noch der Ausblick auf das Kärnten-Spiel, wo wir punkten müssen." Boris Hüttenbrenner ist gesperrt, Manfred Mandl und Siegfried Rasswalder könnten wieder zum Einsatz kommen.







