Winterbau-Offensive half Bauwirtschaft
Johann Wechselberger, Leobener Bezirksmeister der Bau-Innung, zieht Bilanz über die Winterbau-Offensive und schlägt Verbesserungen vor.

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Der weitgehend milde Winter kam der Bauwirtschaft im Bezirk Leoben heuer zugute. Die Winterbau-Offensive des Landes Steiermark wird zwar von Johann Wechselberger, Leobener Bezirksmeister der Bau-Innung, begrüßt. Dennoch hat er einige kritische Anregungen parat.
Mittel begrenzt.
"Heuer gab es insgesamt 65 Ansuchen um Förderung von Bauprojekten im Rahmen der Winterbau-Offensive. Tatsächlich gefördert wurden dann nur 27 Bauvorhaben. Mehr Mittel waren im Fördertopf leider nicht drinnen", erklärt Wechselberger. Die Entscheidung, ob es eine Winterbau-Offensive gebe und welche Projekte gefördert werden, falle meistens relativ spät. Er plädiert für eine alternative Förder-Variante während des Winters: "Jedes Unternehmen, das seine Mitarbeiter während des Winters durchgehend beschäftigt, sollte gefördert werden."
Fortsetzung erwünscht.
Eine derartige Förderung käme allen zugute: "Fast alle Bauunternehmen bilden Lehrlinge aus. Diese müssen auch über den Winter beschäftigt werden. Und weil man sie nicht alleine arbeiten lassen kann, muss man auch Fachkräfte weiter beschäftigen." Firmen, Lehrlinge, aber auch Kunden würden von einer solchen Förderung profitieren: "Mögliche Kostenersparnisse kann man an die Kunden weitergeben und ihnen sagen, bitte nützt die Bauzeit im Winter aus", so Wechselberger. Bauen im Winter könne mit einer Förderung kostengünstiger sein. Noch eine Bitte an die öffentliche Hand: "Es wäre gut, wenn Bauausschreibungen in milden Wintern so rechtzeitig herauskommen, dass wir mit dem Bau etwa im März anfangen können statt im Mai."
Trotz aller Vorschläge wünscht sich Wechselberger eine Fortsetzung der Winterbau-Offensive: "Natürlich hat sie der Bauwirtschaft sehr geholfen."








