Race Across Kraubath - Strasser kehrt heim
Es war ein Triumphzug, der sich durch das Örtchen Kraubath wälzte. An der Spitze fuhr ein kleines Oldtimer-Cabriolet, aus dem der jüngste Race-Across-America-Sieger aller Zeiten lugte: Christoph Strasser.

Foto © GEPAChristoph Strasser
Flankiert wurde das Cabrio von zwei Oldtimer-Mopeds, die mit Mini-Flaggen bestückt waren. Je zwei in Rot-Weiß-Rot, je zwei mit Sternenbanner, dahinter folgte die Marktmusikkapelle.
Hunderte waren da, um "ihren" RAAM-Sieger zu empfangen. Sie labten sich an mobilen Bier-Bars, mit Eierspeise und Wurstwaren vom Hauptsponsor des Extrem-Radlers. Auch Wolfgang Fasching gratulierte. Was der dreifache Gewinner des Kultrennens empfand, als ihn Strasser als jüngsten Sieger ablöste? "Neid! Gier! Rachegelüste!", scherzte er. Um dann seine Kappe vor Strasser zu ziehen: "Er hat nicht nur souverän gewonnen, an seiner Körpersprache habe ich gesehen, dass er noch 1000 Kilometer hätte fahren können."
Neue Pläne
Bürgermeister Erwin Puschenjak nannte Strasser einen "ganz besonderen Kraubather". Und weil man im Ort wusste, dass er nichts lieber tut, als Ultramarathon-Rennen zu fahren, die Sponsoren aber nicht gerade Schlange stehen, übergab man Schecks im Wert von 4050 Euro. Strasser erzählte vom Rennen: wie sich seine Haut am Gesäß nach 3000 Kilometern "geschält hat wie bei einer Schlange". Dass er trotz der täglich 12.000 Kalorien vier Kilo abgenommen hat. Und dass er 2012 das RAAM wieder gewinnen will ...










