Ein Museumshof als neues Kunstzentrum
Als "großen Tag für Kammern" bezeichnete Bürgermeister Karl Dobnigg die Eröffnung des Museumshofes beim neuen Dorfplatz.
Zahlreiche Gäste, darunter Susanne Leitner-Böchzelt, Geschäftsführerin des Museumsverbundes "Steirische Eisenstraße", Leobens Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner sowie Landesrat Manfred Wegscheider waren gekommen, um sich vom gelungenen Umbau des alten Steinrisserhauses sowie -stadls, gestaltet von der Architektin Marion Wicher, zu überzeugen. Zu sehen sind im zweiteiligen Museumshof unter anderem Dutzende von landwirtschaftlichen Geräten früherer Zeit, zur Verfügung gestellt vom Kammerner Mediziner Rüdiger Böckel. Den zweiten Teil der Ausstellung stellen von Alois Gamsjäger sowie Hubert Butter gesammelte Bilder dar, die die Geschichte der Gemeinde Kammern dokumentieren. Zudem ist in den Räumlichkeiten des Steinrisserhauses eine Sonderausstellung - eine Fossiliensammlung aus dem Kammerner Lapidarium von Lambert Schüssler - zu bestaunen. Gesegnet wurde der Museumshof von Koloman Viertler und Hans Taul. Walter Kreutzwiesner bezeichnete den Museumshof als "weiteres Juwel in unserer Museumslandschaft" und machte darauf aufmerksam, dass Zukunft nicht ohne Vergangenheit geschehen kann.








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